Frau Selicke: Unser einz’ges ... unser einz’ges ...

Toni: (Beisst die Lippen zusammen. Ihr Oberkörper zuckt von unterdrücktem Schluchzen.)

Frau Selicke: Was hat sie nun gehabt von ihrem armen, bischen Leben? ... Und doch ... war sie immer ... so fröhlich und munter ... unsre einz’ge, einz’ge Freude ... (Schluchzt.) Ach, was hatte man weiter von der Welt ...? ...

Toni (drückt Frau Selicke an sich): Mutterchen!

Frau Selicke: Was soll nu hier werden? ... Nun kann man sich nur gleich aufhängen oder ... in’s Wasser gehn ...

Toni: Mutterchen! ... Ach Gott! ...

Albert (tritt zu Frau Selicke hin und streichelt sie): Lass man, Mutterchen! ... Es soll schon noch werden! ...

Frau Selicke: Ja! Für Euch! ... Für Euch wohl ... Für mich is’ es ’s beste, Linchen holt mich nach ... So bald als möglich!

Albert: Nein, Mutterchen! ... Es soll Dir noch recht gut gehn! Warte man!

Frau Selicke (weinend): Ach, ja, ja ...