Walter (den Ellbogen gegen ihn vor): Nanu? Du hast mir doch jarnischt zu sagen?
Albert (holt mit der Hand aus).
Frau Selicke (mit dem Strickstrumpf, den sie unterdessen wieder aufgenommen hat, dazwischen): Nein! Nein! Nun sehn Sie doch blos! Die reinen Banditen! Das Kind! Das Kind! Nehmt doch wenigstens auf das Kind Rücksicht!
Albert (der sich achselzuckend wieder abgewandt hat): Natürlich! So is recht! Bestärk’ ihn man noch immer! Dem lässt Du ja Alles durchgehn! Der kann ja machen, was er will! Aus dem Bürschchen erziehst Du ja schon was Rechtes! Vater hat janz recht!
Frau Selicke: Nein! Nein! Nu hören Se doch blos! Und da soll man sich nich gleich schlag rührend ärgern?
Kopelke (zu Albert): Sachteken, werther junger Herr, sachteken ... (Zu Frau Selicke) Immer in Jiete, Mutter! Det ville Jehaue und det ville Jeschumpfe nutzt zu janischt, zu reenjanischt! ... Ibrijens ... (Er hat sich mitten in die Stube gestellt und schnuppert nun nach allen Seiten in der Luft rum) ... wat ick doch jleich noch sagen wollte ... det ... det ... riecht jo hier so anjenehm nach Kafffee? ... Hm! Pf! Brrr! ... Nee, dieset Schweinewetter?! Ick bin — wahhaftijen Jott — janz aus de Puste! (Er hat sich seinen grossen, dicken Wollshawl abgezerrt und schlenkert ihn nun nach allen Seiten um sich rum) Kopp wech! (Zu Walter, den er dabei getroffen hat) He? Wah det Deine Neese?
Walter (der sich den Schnee von den Backen wischt, vergnügt lachend): Hohohoo!
Albert (bereits äusserst ungeduldig, den Hut in der Hand): Na, jedenfalls ich jeh jetzt! Wir kommen ja sonst wahrhaftig noch zu spät!
Frau Selicke: Ja, ja! Macht man, dass Ihr fortkommt!
Kopelke (zu Albert): Aha! Wol zu Pappa’n uf’t Contor?