Walter (noch halb im Entree): Au, Mamchen, sieh mal! ’n Hampelmann! Mamchen, ’n Hampelmann! (Er kommt mit ihm in’s Zimmer getanzt. Zum alten Kopelke zurück): Wah? den schenken Se mir?
Kopelke (behutsam hinter ihm drein. Klein, kugelrund, freundlich, Vollmondsgesicht, glattrasirt. Sammetjoppe, Pelzkappe, Wollshawl): Sachteken! Sachteken!
Albert (hat sich den Stock schnell unter den Arm geklemmt und sich den Kneifer aufgesetzt, affectirt): Ah, gut’n Abend, Herr Kopelke!
Kopelke: ’n Abend! ’n Abend, junger Herr! (Reicht Frau Selicke die Hand) ’n Abend! (Nach dem Bett hin) Na? Und meine kleene Patientin? Ick muss doch mal sehn kommen?
Frau Selicke (weinerlich): Ach Gott ja! Na, ich kann wohl schon sagen!
Kopelke (sie beruhigend): Ach wat, wissen Se! det ... det ... e ....
Walter (hat sich unterdessen mit seinem Hampelmann abgegeben, ihm die Zunge gezeigt, „Bah!“ zu ihm gemacht und tänzelt nun mit ihm um den alten Kopelke rum, diesen unterbrechend): Olle Kopelke! Olle Kopelke!
Kopelke (sanft abwehrend): Ach, nich doch, Kind! det ’s jo unjezogen! Du musst nich immer Olle Kopelke sagen! Det jeheert sick nich!
Walter (Rübchen schabend): Oh ...! Olle Kopelke! ...
Albert (wüthend): Hörst Du denn nich, Du Schafskopp? Du sollst still sein!