Wendt (mit zitternder Stimme): Um Gotteswillen! Was ist Dir denn, Toni?!
Toni (wieder aufathmend und sich über die Stirn streichend): Mir war — als wenn sich — im Bette dort etwas — bewegte ...
Wendt (gleichfalls unwillkürlich zum Bett hinsehend. Sucht sie zu beruhigen): Du bist so erregt, Kind!
(Pause.)
Toni: Wir vergessen ... Wir müssen — vernünftig sein! ... (Lächelnd.) Ach! — Sieh mal? — Mir — ist — schwindlich! ... Ich bin — doch — ein bischen — angegriffen ...
Wendt (sie stützend): Du hast Dich so erschrocken, Toni! ...
Toni (mit mattem Lächeln): Lass nur! — Es ist — schon wieder gut! ... (Sie ist mit gefalteten Händen vor das Bett Linchens getreten. Weint.) Ja! — Du siehst ... Mein liebes, liebes Linchen! ... Mein Schwesterchen! ...
Wendt (hinter ihr).
Toni (weinend, wendet sich zu ihm): Sieh doch!
Wendt (abgewandt): Toni ...