Unter den Waldmenschen.

»O du budmasch! crab log, pagal! O du Tropf, du schlechter Kerl, du Narr!« rief ich entsetzt aus, und indem ich so mit den drei oder vier Worten Hindostanisch, die ich wußte, paradierte, riß ich ihm die geschwärzten Toilettegegenstände aus der Hand, während er mit tiefverletzten Gefühlen das von ihm erreichte wundervolle Resultat vorwies.

Tschai-Lek-Paß.

So viel war klar, Tschanden Sing war gerade kein Kammerdiener; ebensowenig war er Meister im Öffnen von Sodawasserflaschen. Er brachte es fertig, einem dabei eine Dusche zu applizieren, wenn er es nicht vorzog, mir den herausfliegenden Kork ins Gesicht zu schießen. Einem dieser Unfälle war es zuzuschreiben, daß Tschanden Sing, nachdem er mich einige Tage später mit dem Stöpsel getroffen hatte, zur Vordertür des Hauses hinausflog. Ich bin ein entschiedener Gegner der unüberlegten und ungerechten Bestrafung der Eingeborenen, aber ich glaube, daß eine zur rechten Zeit gehandhabte feste, nicht zu harte Bestrafung der eingeborenen Diener durchaus notwendig ist und meist viele spätere Unannehmlichkeiten und Ärger erspart. Nichtsdestoweniger kam Tschanden Sing am folgenden Tage zurück, um seinen Cricketpfahl abzuholen, den er bei seinem eiligen unfreiwilligen Abschied vergessen hatte. Er ergriff die Gelegenheit, die demütigsten Entschuldigungen seiner plumpen Ungeschicklichkeit vorzubringen, und produzierte folgenden Brief, den er sich von einem Babu (Dolmetscher) im Basar in englischer Sprache hatte schreiben lassen:

»Geehrter Herr!

Ich bin ein dummer Mensch, aber ich höre, daß Sie die Absicht haben, zwei Gurkhasoldaten mit nach Tibet zu nehmen. Ich bin ein guter und sehr ›starker‹ Mann und deshalb jedem Gurkha weit überlegen. Bitte, nehmen Sie mich!

Ihr getreuer Diener

Tschanden Sing.«