Nach der h. Kommunion.

Laß einströmen, o Herr, in unsere Herzen, den Geist Deiner Gütigkeit und gib gnädig, daß wir in Nachahmung der Tugendbeispiele Deiner seligen Jungfrau Christina standhaft im Glauben und glühend in der Liebe befunden werden. Durch unsern Herrn.

Lied zum Christinafest.

Nach der neuen Melodie: „Maria zu lieben“. (Kölner Diözesangesangbuch Nr. 177).

1. O sel'ge Christina, wir ehren Dich heut',
Weil Gott Dich erhoben zur himmlischen Freud;
In unserer Heimat hast einst Du gelebt
Und jegliche Tugend zu üben gestrebt.

2. Auf Gott war gerichtet Dein Herz und Dein Sinn,
Dem frommen Gebete gabst gern Du Dich hin;
Dem höllischen Feinde Du so widerstand'st
Und Hülfe und Beistand durch Engel Du fand'st.

3. Du warst mit der Herrin des Himmels vertraut
Und hast gar den göttlichen Heiland geschaut;
Er prägte die Male der Wunden Dir ein,
Du solltest empfinden der Dornenkron' Pein.

4. Gar lieblich und eifrig, nach Jesu Gebot,
Halfst gern Du dem Nächsten in Krankheit und Not;
Des Fegfeuers Seelen in Qualen und Leid
Hast durch Dein Büßen und Beten befreit.

5. Und gleich Deinem Heiland, in Armut und Not
Dein Leben Du schlossest durch heiligen Tod;
Du gingest in die Ruhe der Seligen ein,
Und stets wird im Segen Dein Andenken sein.

6. Gar mancher, der bittend an Dich sich gewandt,
Erhörung und Gnade bei Gott durch Dich fand;
Denn er, der im Schwachen sich machtvoll bewährt,
Noch jetzt seiner Dienerin Bitten erhört.