Und immer dichter und erstickender wallten die Nebelmassen. Ein fahler Schein glitt über sie hin und schien Gestalten aus ihnen zu weben, wie sie nie gewohnt auf Erden ... seltsame Gestalten. Und die Gestalten erfüllten die ganze Welt mit ihren riesigen Leibern. Aus der Höhe ertönten dumpfe Hammerschläge und gaben gewaltigen Widerhall durch die Welt.

Es schrie das Volk. Der Grund der Erde bebte. Durch die Nebel leuchteten feurige Zungen. Von ferne brauste es. Es war das Weltmeer, das aus seinen Gründen gewichen.

Und es schien sich zu bilden ein feuriger Arm, der weithin ragte durch die Welt. Helgrimur war es, als ob dieser Arm ihm winke.

Da löste sich ihm die Sprache. Noch einmal drückte der letzte Dichter sein Lieb an’s Herz.

‚Der Herr sei uns gnädig am jüngsten Tage!‘ rief er.“

Und als der jüngste Tag vorüber und herrliche Wesen in überirdischem Schimmer ob dem Wasser schweben, wird Ahasver von Neuem verflucht und versinkt lautlos in den Wellen, auf deren Grunde er einsam wandern soll mit seiner Qual, damit sein Anblick nicht das Glück der reinen, ewigen Wesen störe.

Einen überraschenden Reichthum an tiefen Gedanken birgt das kleine Werk, das den Triumph der reinen über die sinnliche Liebe, über den öden Materialismus der hinsterbenden Welt in einer Weise schildert, deren nur ein echter Dichter fähig ist.

Bacmeister’s Verlag in Erfurt und Leipzig.

Bismarck
und der
Staats-Socialismus.