Dann geht er zur Tür.
Pierrette folgt seinen Bewegungen mit wachsendem Entsetzen.
Arlechino wendet sich in der Türe nochmals um und verbeugt sich höhnisch.
Pierrette stürzt ihm nach, wirft sich vor ihm auf die Knie.
Arlechino schüttelt sie von sich ab, geht und versperrt die Türe hinter sich.
Zweite Szene.
Pierrette poltert an die Tür. Eilt zum Fenster, reißt es auf. Sieht Arlechino fortgehen, ruft ihn zurück. Er entschwindet ihren Blicken. Wieder zur Tür, rüttelt, reißt, vergeblich. Rennt im Zimmer umher, sucht nach irgend einem Ausgang. Findet keinen. Endlich bleibt sie wieder gegenüber dem toten Pierrot stehen. Sieht ihn lange an, läuft davon. Kommt wieder zurück. Nickt ihm zu. Gerät von neuem in Angst, schleicht längs der Wände im ganzen Zimmer hin und her. Ihre Bewegungen verändern sich ins Tanzartige. In ihren Augen spricht sich der beginnende Wahnsinn aus. Wieder ist sie hinter Pierrot, schleicht sich langsam hinter dem Divan zu ihm hervor. Sie ist in einer halb knienden Stellung vor ihm und blickt ihm ins Gesicht. Verbeugt sich vor ihm. Beginnt zu tanzen. Zuerst vor ihm, dann in immer weiterem Bogen, endlich im ganzen Zimmer herum. Sie hält inne, um dann mit erneuerter Kraft wieder weiter zu tanzen.
Poltern an der Türe.
Pierrette ist beinahe atemlos, ihre Kräfte beginnen zu schwinden, ihre Augen glänzen trübe, sie ist dem Verlöschen nahe.
Neues, verstärktes Poltern.