»Wie? Ich versteh dich nicht!«
»So hat er zu mir gesagt: ›Wie heißt du?‹ und dann: ›Gib acht, gib acht, laß dich nicht betrügen!‹«
»Du mußt geträumt haben, Geronimo – das ist ja Unsinn!«
»Unsinn? Ich hab es doch gehört, und ich höre gut. ›Laß dich nicht betrügen; ich habe ihm ein Goldstück ...‹ – nein, so sagte er: ›Ich habe ihm ein Zwanzig-Frankstück gegeben.‹«
Der Wirt kam herein. »Nun, was ist’s mit euch? Habt ihr das Geschäft aufgegeben? Ein Vierspänner ist gerade angefahren.«
»Komm!« rief Carlo, »komm!«
Geronimo blieb sitzen. »Warum denn? Warum soll ich kommen? Was hilft’s mir denn? Du stehst ja dabei und –«
Carlo berührte ihn am Arm. »Still, komm jetzt hinunter!«
Geronimo schwieg und gehorchte dem Bruder. Aber auf den Stufen sagte er: »Wir reden noch, wir reden noch!«
Carlo begriff nicht, was geschehen war. War Geronimo plötzlich verrückt geworden? Denn, wenn er auch leicht in Zorn geriet, in dieser Weise hatte er noch nie gesprochen.