schrôdelink, schrâdelink, schedula, Schnitzel; e. Art minder guter Wolle.

schrôden, schrâden, st. u. sw. v. schroten, in kleinere Stücke zerschneiden, zerkleinen, z. B. Getreide zu (grobem) Mehl; zernagen; mit der Schere zerschneiden, bes. Zeug, daher: schneidern; überh. schneiden, beschneiden; von Münzen (welche in bestimmter Zahl aus einem bestimmten Gewicht geschnitten wurden): ausprägen, ausmünzen. schrôden kopper, Schrotkupfer.

schrôden, schrâden, sw. v. wälzen, rollen, von Wein- u. Bierfässern; auf- u. abladen (auf zwei Leiterbäumen wälzend oder schiebend fortbewegen).

schrôder, schrâder (fem. -sche, -inne), Schneider; Wein-, Bierschröter; Hirschkäfer.

schrôder-, schrâder-knecht, Schneidergeselle; -mêster, Schneider-Aeltermann; -stede, Schneiderwerkstatt.

schrôdinge, das Schroten; vom Gelde: die Ausmünzung, Ausprägung.

schrofulen, pl. Scropheln.

schroien, sw. v. sengen.

schromen, sw. v. vor, sich fürchten vor.

schrôt, schrât, n. 1. Schnitt, abgeschnittenes Stück; die Stücke Leinen, aus welchen das Bettlaken zusammengesetzt ist; Stück, Seite Speck. 2. Absatz (an einem Gebäude)? 3. ein Schmiedewerkzeug.