schrôt-ambacht, -ammet, 1. Schneiderhandwerk. 2. das Gewerk der Bier- und Weinschröter; -gast, Schneiderkunde; -lôn, Schneiderlohn; -mêster, Münzmeister; -schêre, sargillum, forfex; -tafele, Schneidertisch; -wacht, f. -wage, f. Setz-, Nivellierwage, fig. Norm; -werk = schrôtambacht; geschnittene Ware, Ausschnitt.
schrubben, sw. v. kratzen; reiben, scheuern; rein scheuern.
schruchte = schrichte.
schrûf-werk, Schraubenwerk, Gewinde, Schraubensatz.
schrul, m. 1. Anfall von Unsinn, toller oder übler Laune. 2. dauernde Misstimmung, heimlicher Groll.
schrumpe, f. Runzel, Falte; Knick, Bruch im Zeuge.
schrupelois, scrupulös, ängstlich.
schruten, sw. v. schnarchen, schnaufen; Unmut, Widerwillen äussern.
schruve, f. Schraube, z. B. in der Presse, Wagenwinde; ein pâr schruven der Zimmerleute: Schraubensatz zum Heben und Schieben; (silbernes) Fussgestell, auf w. ein Weinglas geschroben wird; ein Geschmeide an Kleidungsstücken zum Zusammenheften, torquis.
schruven, sw. v. schrauben, winden; durch eine oder zwei Schrauben heben oder von der Stelle rücken.