winteren, Winter werden, W. sein, frieren.
winter-gast = wintervare; -grôn(e), n. hedera; -kolt, winterlich kalt; -korn, W-korn; -krâe, Norica cornix, Nebelkrähe; -kulde, st. f. W-kälte; -lage, st. f. mora hiemalis, W-aufenthalt, spec. vom Liegen der Schiffe im Hafen oder auf dem Lande während des Winters: w. liggen, dat schip to w. upleggen; -lank, -linge, adv. in diesem W.
winterlik, adj. winterlich; im W. stattfindend.
winter-lôn, n. Lohn fürs Winterhalbjahr; -mân, November; -nacht, W-nacht; -rok, Ueberzieher; -sât, f. W-saat; -schat, e. städtische Abgabe in Dänemark; -stubbe, sw. m. Knast, Stumpf Brennholzes für den W.; -stucke, n. Wintermissale; -tît, W-zeit; adv. des -tides = in der w.-tît; -valge, st. f. das Herbstpflügen; adj. -vallich, verb. -valligen; -var(e), der im Winter reist, spec. der Kaufmann, w. zu Schlitten nach Nowgorod kommt u. den W. über dort kaufschlagt; -vart, f. W-reise; -visch, im W. gefangener Hering; -vogel up der zee, alcion (alcedo alcyon?); -voster (l. vûste) -hanschen, pl. W-fausthandschuhe; -wedderinge, W-wetter; -wulle, die bessere, im W. gewachsene, im Frühjahr geschorne Sorte der zweischürigen Wolle.
wint-hunt, Windhund; -iseren, n. Eisenstangen vor den Bleifenstern zum Schutz gegen den Wind; -kop, m. Schröpfkopf; -lust? eine Pflanze; -mole, W-mühle; -stôt, W-stoss, Sturmwind.
win- (wîn?) takel = windtakel.
wîn-treder, Kelterer; -tunne, Weintonne.
wint-vank, m. Instrument, um d. Wind aufzufangen, z. B. die hölzerne Schirmwand um den Küchenherd oder vor Thüren, die zweiflügelige Welle am Schlagwerk der Uhr.
wint-wake, cistarsis, wake, w. durch den Wind verursacht ist.
wint-worm, κυνόμυια (Exod. 8, 21 in der Halberstädter Bibel; Luther: Ungeziefer, ndd. Uebers.: boͤse woͤrme); -worp, bilio; vgl. winmade.