Diese Aussicht schien dem Schiffer einigermaßen unbehaglich.
„Und wenn der Herr Major inzwischen anderen Sinnes werden und mich doch vor das Kriegsgericht bringen?“
„Verlassen Sie sich getrost auf mein Wort. Es wird sich nur um ein Scheinverhör handeln, damit Ihre Leute sich nicht unnütze Gedanken machen und nichts verraten könnten, was drüben Verdacht erregen möchte. Es wird im Gegenteil so aussehen, als hätten Sie allerlei Gefahren und Widerwärtigkeiten zu bestehen gehabt; und wie ich Sie taxiere, mein werter Herr Brandelaar, werden Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dem Herrn Admiral als Entschädigung für die ausgestandene Angst noch einen Extralohn aus der Tasche zu locken.“
[XXVI.]
Als Heideck mit seinem Gefangenen, dem Herrn Camille Pénurot, wieder auf der ‚Gefion‘ anlangte, fand er den Kommandanten trotz der vorgerückten Stunde auf Deck. Er meldete sich bei ihm und bat, Pénurot als Gast zu behandeln.
„Ich war schon in einiger Sorge um Sie,“ sagte der Kapitän, „und nahe daran, die Dampfpinasse nachzuschicken. Haben Sie etwas Wichtiges in Erfahrung gebracht?“
„Ich denke wohl. Die beiden Halunken, die ich da abgefaßt habe, scheinen nicht zu der Gattung der gewöhnlichen Spione zu gehören. Es sind der Schiffer Brandelaar und der Mann, den ich Ihnen mitgebracht habe.“