»O, zürne nicht, Adolphus,« bat er, »laß mich an diesem frohen Tage nicht deiner Freundschaft entbehren!«

Der Lord wollte sich aus den Armen losmachen, die ihn umschlangen, und war doch gerührt durch des Freundes Bitte, da hielt er plötzlich inne und sah mit einem Blick des Erstaunens vor sich hin. Pieter Maritz folgte mit den Augen der Richtung dieses Blicks und stieß einen Ruf freudiger Überraschung aus. Durch das Gewühl der Männer, Pferde und Wagen hindurch bahnte sich eine Gestalt ihren Weg, die er als den alten Missionar erkannte, und das milde Licht der ernsten liebevollen Augen des frommen Mannes strahlte ihm entgegen. Vor dieser ehrwürdigen Erscheinung machte die Menge Platz, und der deutsche Missionar trat auf die beiden Freunde zu.

»Ich sehe euch Arm in Arm trotz Kampf und Blut,« sagte er mit seiner freundlichen Würde, »und ich vertraue darauf, daß eure Freundschaft, die den Krieg überdauert hat, ein gutes Vorzeichen für den Frieden ist. Wenn schon menschliche Liebe so stark ist, wie viel mehr vermag die Liebe Gottes! Sie wird die Völker, die den Boden Afrikas mit ihrem Blute röteten, miteinander versöhnen, und im Lichte des Christentums wird dies Land zu einem gesegneten Felde für den Samen des göttlichen Wortes erblühen.«

DIE BUERNREPUBLIKEN

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