– Mensch, rief der Förster, laß mich in Ruhe!
– Wenn Du Deine Pflicht gegen mich erfüllt hast!
– So nimm das Geld aus dem Schranke und geh'!
– Wie, den Freund willst Du mit Geld abkaufen?
– Du bist nicht mein Freund, ich schäme mich Deiner!
– Nicht Dein Freund? Oho, wer bin ich denn? fragte Graff mit wutherstickter Stimme.
– Mein Teufel bist Du!
– Aber doch Dein guter Teufel?
– Geh' aus meinem Hause! rief Eberhard, den die Ironie des Jägers fast zur Verzweiflung brachte.
– Höre noch ein Wort, Freund Eberhard, ehe Du mich aus Deinem Hause jagst: Bist Du mit dem Schlage elf Uhr nicht in dem Wirthshause des alten Kaspar, um mich zu begleiten, so gehe ich morgen früh zu Marien und entdecke ihr das süße, unschuldige Geheimniß ihres Mannes – hast Du gehört?