– Ich wäre doch lieber in das andere Regiment eingetreten, flüsterte Niklas vor sich hin und stieß einen tiefen Seufzer aus.
– Herr Niklas, sagte Netti, die ruhig in einer Fenstervertiefung gestanden und dem Gespräche der beiden Männer zugehört hatte – gehen Sie in die Apotheke und bitten Sie meinen Vater, daß er komme.
Niklas entfernte sich. Nach einigen Minuten trat Herr Czabo ein.
– Was wünschen Sie? fragte er grüßend den Korporal.
– Mein Herr, war die artige Antwort, hier ist mein Einquartierungsbillet. Es lebe der Kaiser!
Der Apotheker hob sein schwarzes Käppchen mit der linken Hand empor und reichte die rechte dem Soldaten.
– Bei diesem erhabenen Namen seien Sie mir willkommen! Ja, es lebe der Kaiser! Sie sind hier bei einem seiner wärmsten Anhänger und einem Soldaten, wie Sie – ich habe die Ehre, Kommandant der hiesigen Schutzwehr zu sein.
– Doppelter Grund, uns näher kennen zu lernen. Ihr Name, mein Herr?
– Istvan Czabo, Apotheker.
– Ein herrliches Geschäft! rief der Korporal. Nun, Herr Istvan Czabo, ist mein Quartier in Ordnung?