– Du wunderst Dich wohl über die Hochzeit, Eberhard, sagte er mit heiserer Stimme – von der heute den ganzen Tag in unserm lieben Dörflein die Rede war? Ich muß Dir bekennen, daß ich mich auch ein wenig darüber gewundert habe.

– Graff, antwortete der junge Jäger, wenn Du mich nicht ärgern willst, so sprich nicht davon – ich denke an ganz andere Dinge!

– Ah, ich verstehe, rief Graff, Du denkst an das Spiel!

– An das Spiel! Womit soll ich spielen?

– Nun, Du hattest doch vorgestern noch Geld?

– Vorgestern und heute! sagte Eberhard mit gerunzelter Stirn – dazwischen liegt ein ganzer Tag!

– Was ist geschehen? fragte Graff, indem er den Arm seines Freundes ergriff, und ihn veranlaßte, langsam den Weg fortzusetzen.

– Alles Geld, was Du vorgestern bei mir sahest, habe ich verspielt. Ich setzte hoch, weil ich viel gewinnen wollte.

– Verspielt? lachte der dicke Jäger.

– Ich habe diesen Monat ein besonderes Unglück!