Er atmete auf. Las alle Gebete, bis die Orgel wieder anfing; dann stieg er hinunter.

Da stand der Unterpfarrer und empfing ihn mit einem „Danke‟.

— Aber, aber, fügte er hinzu, es ist nicht gut, vom Text abzugehen. Wenn das Konsistorium das erfährt! Aber es hat wohl niemand gemerkt, wollen wir hoffen. Am Inhalt selbst war nichts auszusetzen.

Dann gab es ein Essen in der Pfarre. Man spielte mit Mädchen und es wurde getanzt. Johan war so etwas wie der Held des Tages.

— Das war eine sehr gute Predigt, sagten die Mädchen, sie war so kurz.

Er hatte zu schnell gelesen. Und dann hatte er ein Gebet übersprungen.

— Alle sind Kinder am Anfang, sagte der Unterpfarrer.


Im Herbst kehrte Johan mit den Knaben nach der Stadt zurück, um bei ihnen zu wohnen und die Aufgaben mit ihnen zu machen. Sie gingen in die Klaraschule. Wieder eine Strafarbeit. Dieselbe Klaraschule, derselbe Direktor, derselbe Lehrer in Latein. Johan arbeitete gewissenhaft mit den Knaben, überhörte sie und konnte darauf schwören, daß sie ihre Aufgaben gelernt hatten. Und doch kamen sie mit einem Tadel nach Haus, und in ihren Büchern las der Vater von soundsoviel Aufgaben, die sie nicht gekonnt.

— Das ist eine Lüge, sagte Johan.