Die Droschke hält am Brunkeberg, und Fritz zieht Johan in den Torweg.
— Was soll das bedeuten? fragt Johan.
— Ach, das ist ein altes Schwein, sagte Fritz, und ich wollte ihn loswerden.
Johan kam das etwas mystisch vor; doch wurde die Sache vergessen. Jetzt wurde sie wieder hervorgeholt. Sie gingen ins Hotel, wo sie einen Kameraden des alten Kreises trafen, der auch geladen war.
Man fuhr nach den Hügeln vor Upsala hinaus. In einem Buche stehen dort noch ihre Namen eingeschrieben: eine zweideutige Erinnerung an eine etwas schlecht gewählte Gesellschaft. Die Kameraden sind jetzt (1886) tot, der feine Herr des Landes verwiesen, wie man sagt; allein Johan ist noch etwas am Leben.
Man kehrte nach der Stadt zurück, um zu Mittag zu speisen, in einem innern Zimmer des Restaurants. Champagner wurde auf Eis gelegt; das Beste, was es gab, bestellt. Beim Champagner wurden Reden gehalten; politische von den Jünglingen. Aber der alte Herr lächelte und teilte Indiskretionen mit, von Kabinettsgeheimnissen, wie er behauptete. Das war etwas Besonderes, Reichsgeheimnisse aus erster Hand zu erhalten.
Jetzt will Herr von X. die Tür zum öffentlichen Saal schließen; das wird ihm jedoch untersagt. Studenten kommen und essen ihre halben Portionen, während sie nach der lustigen Gesellschaft schielen. Man ist berauscht und auf das Kapitel von ewiger Freundschaft gekommen; will den Freund besuchen, wenn man ins Ausland reist; und so weiter. Herr von X. umarmt und küßt sie auf die Backe; wie er behauptet, nach der Sitte seines Landes.
Man bricht auf und geht ins „Flugloch‟, um Kaffee zu trinken. Herr von X. will hineingehen; die Jünglinge aber wollen ihre feine Bekanntschaft zeigen und deshalb draußen sitzen. Dabei bleibt es.
Jetzt scharen sich adelige Studenten um ihren Tisch, begrüßen Herrn von X. als Bekannten, aber in scherzhafter Weise und lachen über seine Gesellschaft.
— Worüber lachen die? sagt Johan.