Hier entstand eine Pause, denn in dem Worte »dann« lag das ganze Bekenntnis, das er ihr indirekt in den Mund legte; doch sie war nicht gekommen, um etwas zu bekennen, im Gegenteil. Er nahm deshalb den Faden wieder auf und fuhr selbst fort:

»Will Ihr Mann nicht mehr Kinder haben?«

»Nein!«

»Wollen Sie mehr Kinder haben?«

»Nein!«

»Ja, daher sind Sie nervös und blutarm: ist Ihr Mann auch nervös?«

»Er? Er macht mich ja nervös, und darüber wollte ich sprechen.«

»Hören Sie, gnädige Frau, Sie machen sich wohl gegenseitig nervös mit diesem Schwindel …«

»Können Sie mir nicht sagen, Herr Doktor, was ich tun soll; ich kann als Frau nicht unverheiratet leben …«

»Tut Ihr Mann das nicht auch, da Sie keine Kinder haben wollen?«