Das elektrische Licht in den Gotischen Zimmern flammte auf, und Kellner legten die letzte Hand an eine Tafel.

Zwei Herren im Frack traten im selben Moment ein und prüften mit einem Blick die Anordnungen, die ihrer Aufsicht zu unterstehen schienen.

»Du warst nicht gerade gestern hier!« sagte der eine von den Arrangeuren, der Architekt Kurt Borg, ein Neffe des Doktor Borg, der der Schreckliche genannt wurde.

»Nein,« antwortete der Maler Sellén, »ich bin seit fünfzehn Jahren nicht hier gewesen, seit ich damals im Roten Zimmer saß und mit Arvid Falk, Olle Montanus und den andern philosophierte. Kannst du als Architekt einen Riß von unserm alten Zimmer geben?«

Der Architekt, der schon öfter hier gewesen war, schritt auf dem Plüschteppich ein Trapez ab und beschrieb die alte Szenerie.

»Ja, ich sage es ja,« meinte Sellén, »die Zeiten ändern sich, aber wir bleiben uns gleich.«

Er deutete auf die ergrauenden Schläfen und fuhr fort:

»Arvid Falk, ja; er ist zusammengebrochen, wie es zu erwarten war; lebt er noch?«

»Ja, er lebt gemordet, wie sie kürzlich unsern Syrach gemordet haben, den Rembrandtsohn, unsern besten Mann, den Antesignani, der vor der Linie fiel.«