Puff! puff! puff! knallte es unaufhörlich.

– Geht doch um Himmels willen hinaus und seht nach, was los ist, damit nicht noch ein Unglück geschieht, schrie der Pastor; nachher fahren wir fort.

Einige Hochzeitsgäste stürzten hinaus, andere drängten sich an die Fenster.

– Das ist das Bier! schrie jemand.

– Das Bier, das Bier platzt! wiederholte der Professor.

– Wie kann man aber auch das Bier in die Sonne legen!

Wie Kugelspritzen lagen die Bierflaschen in ihren Haufen und knallten und brausten, daß der Schaum auf die Erde rann.

Die Braut war über die unerwartete Unterbrechung der heiligen Handlung erregt; das bedeutete nichts Gutes! Der Bräutigam wurde gescholten, weil er seine Anordnung schlecht getroffen hatte; beinahe wäre er in eine Schlägerei mit dem Bootsmann gekommen, auf den er die Schuld schieben wollte. Der Pastor war zornig, daß die heilige Handlung von den Flaschen gestört worden. Draußen aber standen die Jungen und tranken die Reste aus den Flaschenböden; während ihrer Rettungsarbeit bargen sie auch einige halbvolle Flaschen, aus denen nur die Korke heraus gesprungen waren.

Als sich schließlich der Sturm gelegt hatte, versammelte man sich von neuem im Saal, allerdings nicht mehr so andächtig wie vorher. Nachdem der Pastor die Frage an den Bräutigam wiederholt hatte, wurde die heilige Handlung zu Ende geführt, ohne daß sie von etwas Anderm unterbrochen wurde als dem Kichern, das die Jungen im Flur nicht zu unterdrücken vermochten.