Carlsson legte selbst das Geld in den Sekretär und saß die halbe Nacht vor der Klappe, um zu rechnen.
Während der nächsten Woche fuhr Carlsson mehrere Male nach dem Badeort Dalarö und kam mit Tischlern und Malern zurück. Auf seiner Veranda hielt er kleine Empfänge ab; er hatte einen Tisch dahin gestellt; an den setzte er sich, trank Kognak, rauchte die Pfeife und überwachte die Arbeit, die jetzt große Fortschritte machte.
Bald waren Tapeten in allen Zimmern, sogar in der Küche; und dort wurde auch ein ordentlicher Herd eingemauert. Die Fenster wurden mit grünen Läden versehen, die weithin leuchteten; die Veranda wurde noch ein Mal gestrichen, und zwar weiß und rosenrot; auch erhielt sie auf der Sonnenseite eine blau- und weißgestreifte Zwillichgardine.
Um Hof und Garten erstreckte sich ein Lattenzaun, der grau gestrichen war und weiße Köpfe hatte.
Die Leute standen lange davor und gafften die Herrlichkeit an; Gustav aber stand am liebsten in gehöriger Entfernung hinter einer Ecke oder einem dichten Busch; eine Einladung, auf die Veranda zu kommen, nahm er selten oder niemals an.
Es war einer von Carlssons Träumen, die er in recht klaren Nächten träumte, wie der Professor auf der Veranda zu sitzen, selbstherrlich zurückgelehnt, aus einem Fußglas Kognak nippend, sich die Aussicht anzusehen und eine Pfeife zu rauchen – noch lieber eine Zigarre; aber die war ihm noch zu stark.
Als er acht Tage später eines Morgens in aller Frühe dort saß, hörte er im Sunde vorm Roggenholm einen Dampfer pfeifen.
– Jetzt kommen sie, dachte er; und als Herr am Ort wollte er fein sein und sie empfangen.
Er ging hinunter in die Stuga und zog sich an; schickte nach Rundqvist und Norman, die ihn nach dem Roggenholm begleiten sollten, um die fremden Herren zu empfangen.