umgangen. Infolge der letzten Sonnenwärme oder der warmen Grundströmung hatte die Klippe sich selber abgeschnitten und schien von keiner Seite zu erreichen zu sein, wenigstens nicht auf Schlittenkufen.
Die Dämmerung fiel, guter Rat war teuer; Flod, der den Befehl hatte, entwarf sofort einen Angriffsplan: das Boot sollte in die Wuhne geschoben werden, und im selben Augenblick sollten sich alle Mann hineinwerfen und an die Ruder setzen.
Gesagt, getan.
– Eins, zwei, drei! befahl Flod.
Das Boot schoß vor, ließ die Schlittenkufen zurück, kippte – und der Sarg rutschte in die See.
Aus Schreck vergaßen Flod und Carlsson, die hinten waren, ins Boot zu springen und blieben auf dem Rand des Eises stehen, während Rundqvist und Norman sich retteten.
Der Sarg war schlecht gefügt, füllte sich mit Wasser und sank, ehe jemand soweit zur Besinnung kam, um an etwas Anderes als sich selbst zu denken.
– Jetzt gehen wir sogleich nach der Pfarre! befahl Flod, der heute mehr handelte als überlegte.
Carlsson machte Einwendungen; aber auf Gustavs Frage, ob er lieber die ganze Nacht hier stehen wolle, konnte er nichts erwidern, zumal er sah, daß keine Aussicht war, die Kobbe zu erreichen.
Rundqvist und Norman arbeiteten sich inzwischen ans Land und schrien den Kameraden zu, nachzukommen. Flod aber antwortete nur, indem er mit der Hand Abschied winkte und nach Süden zeigte, wo die Pfarre lag.