Als sie an den Feldzaun kam, sah sie das Achterstück des Netzbootes. Sie waren also um die Insel herum gerudert!

Normans Stimme war deutlich zu hören, wie er den Verlauf schilderte:

– Er ging auf den Grund wie ein Stein; dann kam er wieder in die Höhe; da aber kriegte er den Tod mitten durchs linke Auge; es war genau so, als lösche man ein Licht aus.

– Herr Jesus, ist er tot? schrie die Alte und stürzte über den Zaun.

Aber niemand hörte sie, denn Rundqvist setzte die Leichenrede im Boot fort.

– Und dann warfen wir die Dregg und als der Ankerflügel ihn im Rücken packte, da ...

Die Alte war hinter die Stangen gekommen, an denen die Netze trockneten, und konnte nicht hindurch; aber sie sah, wie durch einen Schleier vor einem Spiegel, hinter den aufgehängten Netzen, wie alle Leute des Hofes um einen grauen Körper, der im Boot verstaut war, lagen, knieten, krochen. Sie schrie auf und wollte unter den Netzen durch, aber die Schwimmer blieben in ihren Haarflechten hängen und die Senker schlugen wie eine Geisel.

– Was haben wir denn da in den Flundernetzen gefangen? schrie Rundqvist, der sah, daß das Garn lebendig wurde. Nein, ich glaube, das ist Tante!

– Ist’s aus mit ihm? schrie Frau Flod so laut sie konnte. Ist’s aus mit ihm?

– Aus wie mit einem toten Hund!