So scheint dir’s jetzt, seit sie gestorben ist,
Doch wenn sie wiederkäme, sprächst du anders.
Der Schmied
Versuch’ es nur, und Besserung gelob’ ich.
Der Arzt
Versuchen wir’s denn noch einmal — — —
Laß nun in jenes sel’ge Land uns wandern,
Wo man für sich nicht lebt, nur für die andern,
Wo Stube ist der Wald, die Wiese Saal,
Wo in den Bächen Milch und Honig fließen,
Wo dir ins Maul gebrat’ne Tauben schießen,
Wo nie ein Tag durch Müh’ und Plag’ zu lang,
Das Leben eitel Tanz und nur Gesang,
Das als Schlaraffenland bekannt,
Die Pforte öffnet uns dies Wunderland.
Vierter Akt
(Eine Landschaft im Schlaraffenland. An den Bäumen hängen allerlei Eßwaren, Früchte und dergleichen. Drei Bäche kommen aus dem Hintergrunde hervor. In dem einen fließt Milch, in dem andern Honig und in dem dritten Sirup. — Mit der leichten bunten Tracht wilder Volkstämme bekleidete Menschen liegen schlafend oder schlummernd der Länge nach hingestreckt. In der Mitte der Bühne ein niederer römischer Speisetisch mit Ruhebetten ringsum. Rechts ein Ziehbrunnen, der gesperrt und oben mit einer königlichen Krone versehen ist. Der Däumling und Aschenbrödel liegen am Sirupbache.)
Erste Szene
Sancho (tritt auf)
Sancho