Tersites
Der dünkelhafte Narr!
Vierte Szene
Die Vorigen. (Eine Oreade der Felsen des Waldes tritt hervor. Um sie scharen sich Dryaden, welche sich hinter Baumstämmen verborgen gehalten, sowie aus dem Wasser tauchende Najaden.)
Die Oreade
Halt ein! Tersites! Hör’, bevor du redest
Von Dingen, die dir unbegreiflich sind.
Du liest die Sagen wie ein Kind
Und findest alles einfach.
Doch der Gedanke, der dahinter steckt,
Bleibt deinem trüben Blick verdeckt.
So klingt die wahre Sage von Narzissus:
(Rezitiert oder singt)
| So erzählt die Sage von Pan, | ‿ ‿ __ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Dem Gotte des rauschenden Wald’s, | ‿ __ ‿ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Einer Nymphe stellt er einst nach, | ‿ ‿ __ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Die Echo mit Namen genannt. | ‿ __ ‿ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Nicht geneigt war Echo dem Pan, | ‿ ‿ __ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Ihr Herz einem andern gehört; | ‿ __ ‿ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Doch Narzissus, den sie erwählt, | ‿ ‿ __ ‿ __ ‿ ‿ __ |
| Statt Liebe die Weisheit erkor. | ‿ __ ‿ ‿ __ ‿ ‿ __ |
Gnothi Seauthon! ‿ __ ‿ ‿ __
Die Nymphen