Julie. Hier stehe ich und schwatze mit Ihnen! Kommen Sie nun! Nur hinaus in den Park. Sie bietet ihm den Arm und sie gehen.
Jean. Wir sollten heute Nacht auf neun Johannisnachtkräutern schlafen, dann gehen unsere Träume in Erfüllung, Fräulein!
Beide machen in der Thür kehrt.
Jean hält die Hand vor das eine Auge.
Julie. Lassen Sie mich sehen, was Ihnen ins Auge gekommen ist.
Jean. O nichts! Nur ein Stäubchen — das ist gleich wieder gut.
Julie. Es war der Ärmel meines Kleides, der Sie kratzte; setzen Sie sich nun, dann werde ich Ihnen helfen. Sie nimmt ihn am Arm und setzt ihn am Tisch nieder; faßt dann seinen Kopf und legt ihn hintenüber; mit einem Zipfel des Taschentuches sucht sie das Stäubchen herauszubekommen. Sitzen Sie jetzt still, ganz still. Sie schlägt ihm auf die Hand. So! will Er gehorchen! Ich glaube, der große, starke Mensch zittert! Sie befühlt seinen Oberarm. Mit solchen Armen!
Jean warnend. Fräulein Julie!
Julie. Ja, Monsieur Jean.
Jean. Attention! Je ne suis qu'un homme!