Jean kommt zurück, seufzt erleichtert auf, setzt sich an den Tisch rechts und zieht sein Notizbuch hervor; er rechnet hie und da laut; stummes Mienenspiel. Christine kommt von rechts für den Kirchgang gekleidet, ein weißes Vorhemd und weißes Halstuch in der Hand.
Christine. Herr Jesus, wie sieht es hier aus! Was ist denn hier geschehen?
Jean. Ach, das Fräulein hat die Leute hineingerufen. Hast du denn so fest geschlafen, daß du nichts gehört hast?
Christine. Ich habe wie ein Stein geschlafen!
Jean. Und bereits für die Kirche angezogen?
Christine. Ja! Du hast ja versprochen, mich heute zum Abendmahl zu begleiten!
Jean. Ja, das ist ja wahr! Und da hast du ja auch schon meinen Staat. Na, komm her. Er setzt sich rechts.
Christine giebt ihm das weiße Vorhemd und Halstuch und ist ihm beim Umnehmen behilflich.
Pause.
Jean schläfrig. Was für ein Evangelium ist heute?