Christine. Selbstverständlich nicht! Und du mußt wohl eine Portierstelle annehmen, oder sehen, als Diener an einem öffentlichen Institut Anstellung zu erhalten. Der Kronenkuchen ist knapp, aber sicher, und dann bekommen dort Frau und Kinder Pension —

Jean mit einer Grimasse. Das ist zwar sehr nett, aber es paßt nicht mit meiner Manier, gleich im Anfang daran zu denken, für Frau und Kind zu sterben. Ich muß gestehen, daß ich wirklich etwas höhere Aussichten hatte.

Christine. Deine Aussichten, ja! Du hast aber auch Verpflichtungen! Denke nur an sie!

Jean. Du sollst mich nicht damit ärgern, daß du von Verpflichtungen redest. Ich weiß wohl, was ich zu thun habe. Er lauscht nach außen. Darüber nachzudenken haben wir indessen noch gute Zeit. Geh nun hinein und mache dich fertig, dann gehen wir zur Kirche.

Christine. Wer wandert dort oben umher?

Jean. Ich weiß nicht, ob es nicht Klara ist.

Christine geht. Das kann doch nicht etwa gar der Graf sein, der nach Hause gekommen ist, ohne daß ihn jemand gehört hat.

Jean ängstlich. Der Graf? Nein, das glaube ich nicht, denn dann hätte er schon geklingelt.

Christine. Ja, weiß der liebe Gott! Niemals habe ich so etwas erlebt! Ab nach rechts.

Die Sonne ist inzwischen aufgegangen und beleuchtet draußen allmählich die Baumwipfel des Parks; der Schein rückt nach und nach tiefer, bis er schräg in die Fenster hineinfällt.