Eine furchtbare Pause entstand. Jetzt hätte er gewünscht, es komme jemand dazwischen. Die Kinder! Ja! Dieses tête-à-tête fing an ihm lästig zu werden. Dann aber fühlte er einen Stich im Herzen, wenn er an die hellen Stunden von gestern dachte.

– Lass uns nach der Eichenhöhe gehen und Walderdbeeren pflücken, sagte sie.

– Zu dieser Jahreszeit gibt es keine Walderdbeeren mehr, es ist ja Herbst!

– Lass uns doch gehen!

Und sie gingen wieder. Aber kein Gespräch kam auf. Er suchte mit den Augen nach einem Gegenstand, nach einem Punkt am Wege, von dem man sprechen konnte, aber alles war schon besprochen. Sie kannte alle seine Ansichten und missbilligte einen grossen Teil davon. Auch sehnte sie sich nach Haus, nach den Kindern, nach der Häuslichkeit. Es sei doch zu verrückt, hier wie ein Spektakel herumzulaufen, um sich jeden Augenblick einem Streit auszusetzen.

Schliesslich machten sie Halt, denn sie war müde. Er setzte sich und fing an mit seinem Stock im Sande zu zeichnen; er wünschte nur, sie rufe einen Ausbruch hervor.

– An was denkst du, fragte sie schliesslich.

– Ich, antwortete er, wie von einer Last befreit, ich denke: wir sind alt, Mama; wir haben ausgespielt und wir müssen zufrieden sein mit dem, was gewesen ist. Denkst du wie ich, so fahren wir mit dem Abenddampfer nach Haus.

– Das habe ich die ganze Zeit gedacht, lieber Alter: aber du solltest deinen Willen haben.

– Dann komm, wir fahren nach Haus. Es ist kein Sommer mehr, es ist Herbst.