Der Vater war entzückt. Doch konnte er sich einer gewissen Angst nicht erwehren, wenn er an die Zukunft dachte. Ausgaben und Einkünfte wollten sich nicht die Wage halten. Es war nichts anderes zu machen, als sich in der Kleidung etwas einzuschränken. Der Gehrock begann in den Nähten zu glänzen, die Hemdbrust wurde unter einer grossen Krawatte verborgen, die Hosen bekamen Fransen. Die Diener im Amt verachteten ihn allerdings wegen dieser schäbigen Kleidung.

Ausserdem sah er sich gezwungen, seinen Arbeitstag zu verlängern.

– Jetzt muss man aber Schluss machen mit diesen kleinen Dingern, sagte er sich. Doch wie soll man das anfangen?

Das wusste er nicht.

Drei Monate später bereitete seine Frau ihn in gewählten Worten darauf vor, dass sich seine Vaterfreude bald verdoppeln werde. Sehr freuen tat er sich über diese Mitteilung nicht. Aber es kam jetzt darauf an, den einmal eingeschlagenen Weg zu Ende zu gehen, wenn sich auch die Ehe als eine durchaus nicht billige Sache erwies.

– Es ist wahr, dachte er und sah heiterer aus, der Jüngere erbt die Windeln des Älteren! Auf diese Weise kostet er nichts. Übrigens leben werden sie schon, sie ebenso gut wie andere.

Er wurde Vater zum zweiten Mal.

– Du gehst ja tüchtig ins Zeug, liess sich ein Kamerad hören, der verheiratet war, aber nur ein Kind hatte.

– Was soll man machen?

– Man muss verständig sein!