– Verständig? Hör mal, mein guter Freund, man verheiratet sich doch, um ... ich meine, nicht nur um ... aber jedenfalls auch um ... Wir sind eben verheiratet, und da ist die Sache doch klar.

– Durchaus nicht. Etwas anderes, Freund: wenn du die Mittel erhalten willst, ein frisch gestärktes Hemd zu tragen, und dir an Beförderung liegt, so ist es durchaus notwendig, dass du Hosen ohne Fransen hast und einen Hut, der nicht in Rotbraun übergeht.

Und der Verständige flüsterte ihm verständige Worte ins Ohr.

So war denn der arme Ehemann, der es so gut zu haben glaubte, auf halbe Kost gesetzt.

Jetzt begannen die Wirrungen.

Zuerst waren die Nerven überreizt, die Nächte schlaflos, die Arbeit am Tage schlecht. Dann kam der Arzt. Drei Kronen für jedes Rezept. Und was für ein Rezept! Er müsse sich der Arbeit enthalten. Er habe zu viel gearbeitet, sein Gehirn sei überanstrengt. Aber nichts tun, das wäre ja der Tod für sie alle! Und arbeiten, das sollte auch der Tod sein!

Und er arbeitete!

Eines Tages, als er auf dem Amt sass, und sich über die endlosen Zahlenreihen beugte, bekam er einen Schwindel und sank zu Boden.

Ein Besuch bei einem Arzt, der Spezialist war – achtzehn Kronen. Neue Verordnung: Urlaub infolge von Kränklichkeit, eine ordentliche Reittour jeden Morgen, zum Frühstück Beefsteak mit einem Glas Portwein.

Reiten und Portwein!