Mit ausgestrecktem Arm schob sie ihn zurück und schlug die Tür zu.
Er hörte einen Körper zu Boden fallen und gleich darauf ein lautes Weinen.
Wütend, aber beschämt, kehrte er in sein Zimmer zurück. Es war also ernst! Aber das war bestimmt nicht normal!
Er durchwachte die Nacht unter Grübeleien, und am Morgen musste er allein Kaffee trinken.
Als er mittags nach Haus kam, empfing Helene ihn mit einer schmerzlichen und ergebenen Miene:
– Warum hast du mir das getan? sagte sie.
Er bat um Verzeihung, aber recht kurz. Dann reute seine Kürze ihn und er gab klein bei.
So war sein eheliches Leben ein halbes Jahr lang. Zwischen Zweifel, Wut, Liebe wurde er hin und her geworfen, blieb aber immer an der Kette.
Sein Gesicht wurde grau, und seine Augen erloschen. Er war oft schlechter Laune, und unter einem kalten Äussern siedete stets eine dumpfe Wut.
Helene fand ihn verändert und despotisch, weil er zu opponieren anfing und oft die Sitzungen verliess, um ausser dem Haus Verkehr zu suchen.