Sie verheirateten sich. Die Welt hatte einen Wink bekommen, sie würden wie Geschwister leben, und die Welt wartete mit einem boshaften Grinsen ab, wie die grosse Reform, welche die Ehe umschaffen sollte, ablaufen würde.

Die Neuvermählten reisten ins Ausland.

Als die Neuvermählten zurückkehrten, war die Frau blass und schlechter Laune. Sie begann sofort Reitstunden zu nehmen. Die Welt witterte Unrat und wartete. Der Mann sah aus, als habe er etwas Hässliches begangen und schäme sich. Es wurde schliesslich festgestellt.

– Sie haben im „Geschwisterbett“ geschlafen, sagte die Welt.

– Es wird wohl ein Geschwisterkind sein, sagten die Freundinnen.

– Und ohne Liebe? Aber das ist ja – Ja, was ist es?

– Verbotene Verwandtschaft! sagten die Materialisten.

– Es ist eine geistige Ehe.

– Oder Blutschande, sagte ein Anarchist.

An der Tatsache war nichts zu ändern, aber die Sympathie der Seelen begann abzunehmen. Die verhasste Wirklichkeit brach ein, um sich zu rächen.