Der Advokat übte seinen Beruf aus, und die Frau liess ihren Beruf von einer Amme und einer Magd ausüben. Daher hatte sie keine Beschäftigung. Die Beschäftigungslosigkeit gab ihren Gedanken Gelegenheit, sich zu entwickeln, und sie begann über ihre Stellung nachzudenken. Sie fand sie nicht befriedigend. War es eine Tätigkeit für eine begabte Frau, nichts zu tun?
Der Mann wagte ein Mal eine Bemerkung, sie sei doch nicht gezwungen, nichts zu tun! Aber er wiederholte sie nie mehr.
– Sie habe keine Tätigkeit.
– Nein, beschäftigungslos sein sei keine Tätigkeit. Warum gebe sie dem Kind nicht die Brust.
– Die Brust geben? Sie wolle etwas haben, an dem sie verdiene.
– Sei sie denn geizig? Sie habe ja mehr, als sie verbrauche; warum sollte sie denn Geld verdienen?
– Um es ihm gleich zu tun.
– Gleich könnten sie nie werden, denn sie werde immer eine Stellung einnehmen, die er nie erreichen könne. Die Natur habe es so eingerichtet, das die Frau Mutter werde, der Mann aber nicht.
– Das sei dumm!
– Es hätte ja auch umgekehrt sein können, aber das wäre ebenso schlimm gewesen.