Er ass, schlief, ging spazieren. Kam er in die Scheune oder in den Stall, war er immer im Wege und bekam Schelte von seiner Frau.
Als er eines Tages mehr als gewöhnlich geklagt und gleichzeitig die Kinder von den Mädchen ohne Aufsicht gelassen waren, sagte seine Frau:
– Sieh nach den Kindern, da hast du etwas zu tun.
Er sah zu ihr auf, ob es ihr Ernst sei.
Ja, warum sollte er nicht nach seinen eigenen Kindern sehen können? Sei das so merkwürdig?
Er dachte genau nach und fand wirklich nichts Merkwürdiges dabei.
So ging er täglich mit den Kindern spazieren.
Eines Morgens, als sie ausgehen wollten, waren die Kinder nicht angezogen. Der Advokat wurde böse und ging zu seiner Frau, da er sich vor den Mägden fürchtete.
– Warum sind die Kinder nicht angezogen? fragte er.
– Weil Marie etwas anderes zu tun hat! Zieh du sie doch an, du hast ja nichts zu tun. Es ist doch keine Schande, seine eigenen Kinder anzuziehen?