Und er würgt sein Essen hinunter, während seine Ohren die Freude haben, alles Erbärmliche rühmen und alles Gute schmähen zu hören.

Als sie vom Tisch aufstehen, bittet er seine Frau um einige Worte.

– Willst du so gut sein, Luise mit meinem Rock zum Schneider zu schicken; eine Naht ist aufgegangen, und ich habe keine Zeit, selber zu gehen.

Sie antwortet nichts; statt aber Luise zu schicken, nimmt sie selber den Rock auf den Arm und geht ins Dorf hinunter, wo der Schneider wohnt.

Im Garten trifft sie einige emanzipierte Damen, die sie fragen, wohin sie gehe.

Sie antwortet so ehrlich wie möglich, dass sie für ihren Mann zum Schneider gehe.

– Er schickt sie zum Schneider! Und sie lässt sich als wie eine Magd behandeln.

– Und jetzt liegt er auf dem Bett und hält Mittagsschlaf. Ein netter Mann!

Er hält wirklich Mittagsschlaf, denn er ist blutarm.

Um drei Uhr läutet der Postbote wieder, und jetzt soll er einen Brief aus Berlin deutsch, einen aus Paris französisch, einen aus London englisch beantworten.