– Und er sitzt da und arbeitet sich ab, damit sie sich amüsieren kann.

– Weisst du, warum sie ihn am meisten verachtet? Weil er sie nicht so versorgen kann, wie sie versorgt werden möchte. Ein Mann, der seine Frau nicht versorgen kann, ce n’est pas grande chose, sagte sie kürzlich beim Mittagstisch. Und ich habe gute Gründe zu der Annahme, dass sie einmal darauf gerechnet hat, er werde sie als Malerin in die Höhe schreiben. Unglücklicher Weise verboten ihm seine politischen Ansichten, mit den tonangebenden Zeitungen zu tun zu haben; auch verkehrte er nicht in Künstlerkreisen, da er andere Interessen hatte.

– Sie wollte ihn also benutzen; als er sich aber nicht benutzen liess, wurde er verworfen. Zum Familienversorger scheint er aber noch gut genug zu sein.

Jetzt aber still ich weinen

Tränen der Sehnsucht muss,

klang es aus dem Salon.

– Puff, erklang es hinter dem Walnussbaum. Zweige knackten und der Sand knirschte.

Die Herren sprangen auf.

Auf dem Weg lag eine gut gekleidete Leiche, deren Kopf an ein Stuhlbein stiess.

Der Gesang verstummte, und die Damen stürzten hinaus.