– Das ist ja ganz wie im selben Bett liegen, flüsterte Ludwig.

Sie schlug ihn mit dem Sonnenschirm auf die Finger.

Bekannte blieben auf dem Trottoir stehen und grüssten. Kameraden winkten mit der Hand, als sagten sie:

– Haha, du Schelm, du hast Geld bekommen!

Und wie klein die Menschen dort unten aussehen, wie glatt die Strasse war, wie leicht die Fahrt auf Federn und Polstern ging.

So müsste es immer sein!

Es dauerte einen ganzen Monat! Bälle, Besuche, Diners, Soupers, Theater. Aber dazwischen waren sie zu Hause. Da war es doch am besten! Wie herrlich, nach einem Souper seine Frau ihrem Papa und ihrer Mama fortzunehmen, gerade vor der Nase fortzunehmen, sie in einen geschlossenen Wagen zu setzen, die Tür zuzuwerfen, den Eltern zuzunicken und zu sagen:

– Jetzt fahren wir nach Haus zu uns! Und dort machen wir, was uns gefällt.

Und dann zu Hause einen kleinen Nachtschmaus einzunehmen und bis gegen Morgen dabei zu sitzen und zu plaudern!

Und zu Hause war Ludwig immer verständig. Wenigstens im Prinzip. Eines Tages wollte seine Frau ihn mit gesalzenem Lachs und Milchkartoffeln und Hafersuppe auf die Probe stellen. Oh, wie gut das schmeckte! Er habe die verwünschte Speisekarte satt.