Jetzt aber nahm sie ihren Mann vor und sprach ernst mit ihm! Er hatte weder eine Übersetzung noch eine Korrektur gemacht, seit sie sich verheiratet hatten. Und der blosse Gehalt reichte nicht.
– Ja, man hat in Saus und Braus gelebt. Herr Gott, man ist eben nur ein Mal jung! Jetzt aber soll es anders werden!
Am nächsten Tag ging der Assistent zu seinem alten Freund, dem Aktuar, um dessen Bürgschaft für ein Darlehen zu erbitten.
– Wenn man im Begriff ist, Vater zu werden, siehst du, lieber Freund, muss man an die Ausgaben denken.
– Ganz mein Gedanke, lieber Freund, antwortete der Aktuar; darum habe ich nicht die Mittel gehabt mich zu verheiraten. Aber du bist so glücklich, die Mittel zu haben!
Der Assistent schämte sich, die Bürgschaft zu verlangen. Wie konnte er die Stirn haben, diesen Junggesellen zu bitten, ihm für sein Kind zu helfen? Diesen Junggesellen, der selber nicht die Mittel hatte, sich Kinder zu leisten! Nein, das konnte er nicht.
Als er zum Mittagessen nach Haus kam, erzählte seine Frau, es seien zwei Herren dagewesen, um ihn zu sprechen.
– Wie sahen sie aus? Waren sie jung? Trugen sie Gläser? Dann waren es bestimmt zwei Leutnants, alte gute Freunde aus dem Badeort Waxholm.
– Nein, es waren keine Leutnants; sie sahen älter aus!
– Dann weiss ich! Das waren alte Freunde von der Universität Uppsala, wahrscheinlich der Dozent P. und der Hilfsprediger O. Die wollten einmal nachsehen, wie ihr alter Ludwig als Ehemann ausschaut.