Im Herbst kam ein neuer Schlag. Mamsell Auguste hatte in der Provinz eine kleine Erbschaft gemacht und wollte Stockholm am ersten Oktober verlassen. Der Lehrer musste ziehen.

Da ihm aber nichts mehr recht gemacht werden konnte, zog er jeden Monat um. Das eine Zimmer war nicht schlechter als das andere, aber es war nicht dasselbe! Er war so gewohnt, seine alten Strassen zu gehen, dass er sich oft vor der Tür seiner früheren Wohnung befand, ehe er seinen Irrtum entdeckte. Mit einem Wort, er war ganz verloren.

Schliesslich ging er in ein Pensionat, obwohl er das immer gehasst und einen Schrecken davor gehabt hatte. Und da verloren die Bekannten seine Spur.

Eines Abends sitzt der Pole in der Stammkneipe, allein, rauchend, trinkend, nickend, mit des Orientalen Fähigkeit, in Gedankenlosigkeit zu versinken. Da kommt der Buchhändler wie ein Gewitter angestürmt und schlägt den halb zerquetschten Hut gegen die Tischscheibe, indem er ausruft:

– Himmelkreuzdonnerwetter! Hat man so etwas gehört?

Der Pole erwacht aus seinem Kognak- und Tabaknirwana und rollt die Augen.

– Himmelkreuzdonnerwetter! Hat man so etwas gehört? Er hat sich verlobt!

– Wer hat sich verlobt? fragt der Pole, ganz erschrocken von dem Hinwerfen des Hutes und dem üppigen Fluchen.

– Lehrer Blom!

Und der Buchhändler verlangt einen Grog, als Ersatz für die Bewirtung, die er gegeben. Und der Kellermeister muss vom Ladentisch aufstehen und zuhören.