"Als Adam diese ewig gesegnete Sünde begangen hatte, die, weit entfernt ein Fall zu sein, ein erhabener Schritt nach der Höhe war, wie die Schlange vorausgesagt hatte, sagte Gott: "Siehe Adam ist geworden wie einer von uns und weiss, was gut und böse ist." Und er fügte sogleich hinzu: "Nun aber, auf dass er nicht seine Hand ausstrecke und nehme desgleichen vom Baum des Lebens, und esse, und lebe ewiglich...."

"Die Alten sahen also in den Göttern Menschen, die sich zu höchsten Machthabern aufgeschwungen hatten und durch einen Staatsstreich den Besitz der Macht zu behalten suchten, indem sie andere hinderten, sich ihrerseits aufzuschwingen. Daher kam der Streit von seiten der Menschen, um die Usurpatoren fortzujagen, und deren Widerstand, um sich die unrechtmässig angeeignete Macht zu bewahren."

Und da haben wir die Schleuse geöffnet.

—Denkt, wir sind Götter!

"Und die Söhne der Götter stiegen zur Erde nieder und ehelichten die Töchter der Sterblichen, und die gebaren Kinder. Und aus dieser Mischung stammten die Riesen her und alle berühmten Männer, Krieger, Staatsmänner, Schriftsteller, Künstler."

Das war eine gute Aussaat in ein aufsässiges Gemüt, und das Ich bläst sich von neuem auf: denkt, wir sind Götter.

Am selben Abend, als die Stimmung im Wirtshaus hoch ging, bildet man einen Kreis um einen Doktor der Musik.

Mein Freund, der Philosoph, dem ich die Entdeckung unserer Verwandtschaft mit den Göttern mitgeteilt habe, bittet Mozarts "Don Juan" hören zu dürfen, vor allem das Finale des letzten Aktes.

—Wovon handelt das? fragt einer, der nicht im klassischen Repertoire zu Hause ist.

—Der Teufel kommt und holt den Wüstling!