Nachdem Salvatore seinen vollen Namen, den er wohl nennen, aber nicht buchstabieren konnte, hergesagt hatte, fragte ihn der Vater, wieviel Geld er habe.

„Achtzehn Pesos“, sagte er. Das war doppelt so viel, als er wirklich besaß.

„Da kannst du Bianca nicht haben; ich brauche eine neue Hose, und die Alte hat keine Schuhe. Wenn du so hoch hinaus willst, Bianca zu heiraten, können wir nicht in Lumpen herumlaufen. Eine Hose für mich und ein Paar Schuhe für die Alte – oder wir können dich in der Familie nicht gebrauchen. Gib mir mal Tabak!“

Nachdem die Zigaretten gerollt und angezündet waren, sagte Salvatore: „Ich kann auch die da nehmen!“ Damit zeigte er auf Elvira, die älteste unter den dreien.

„Du bist nicht dumm, Salvatore. Sage, hast du denn Arbeit?“

„Ich habe einen Esel.“

„Kein Pferd?“

Diese Fragen nach seinem Vermögen setzten Salvatore ein wenig in Verlegenheit. Er spuckte ein paarmal aus und sagte dann: „Ich habe einen Onkel, der arbeitet in einer Mine bei Torreon. Da gehe ich rauf, wenn ich eine Frau habe, und warte, bis ich auch in der Mine arbeiten kann. Man kann dort leicht drei Pesos den Tag verdienen.“

„Drei Pesos ist hübsches Geld“, sagte der Alte. „Aber die achtzehn Pesos, die du hast – damit können wir nicht einmal die Hochzeit machen.“

„Soviel kann die doch gewiß nicht kosten! Einen Pfarrer können wir nicht nehmen, und die Lizenz für das Standesamt können wir auch nicht bezahlen.“