[53.] Siehe seine spätere Correspondenz an mehreren Stellen; St. Evremond desgl.; die Briefe der Frau von Sévigné zu Anfang des Jahres 1689. Auch vergleiche man die Instructionen für Tallard nach dem Frieden von Ryswick, in den französischen Archiven.

[54.] Memoiren St. Simon’s, 1697, 1719; St. Evremond; La Fontaine; Bonrepaux an Seignelay, 28. Jan. (7. Febr.) und 8.(18.) Febr. 1686.

Spaltung zwischen dem Papste und der Gesellschaft Jesu. [Wie] jede der beiden Parteien am Hofe Jakobs an auswärtigen Fürsten eine Stütze hatte, so wurde auch jede von ihnen durch eine kirchliche Autorität, vor der Jakob große Achtung hatte, unterstützt. Der Papst war für ein gesetzliches und gemäßigtes Verfahren und die Organe seiner Ansichten waren der Nuntius und der apostolische Vikar.[55] Auf der andren Seite stand eine Körperschaft, deren Gewicht sogar dem Gewichte des Papstthums gleichkam: der mächtige Jesuitenorden.

Daß sich bei dieser Gelegenheit diese beiden großen geistlichen Mächte, welche einst untrennbar verbunden zu sein schienen, feindlich gegenüberstanden, ist ein sehr wichtiger und bemerkenswerther Umstand. Während eines Zeitraums von mehr als tausend Jahren war die Ordensgeistlichkeit die Hauptstütze des heiligen Stuhles gewesen. Dieser Stuhl hatte sie gegen bischöfliche Einmischung beschützt und den ihnen gewährten Schutz hatten sie reichlich vergolten. Ohne ihre Anstrengungen wäre der Bischof von Rom wahrscheinlich nur das Ehrenoberhaupt einer großen Prälaten-Aristokratie gewesen. Mit Hülfe der Benedictiner war Gregor VII. im Stande, zu gleicher Zeit die fränkischen Kaiser und die weltliche Priesterschaft zu bekämpfen. Mit Hülfe der Dominikaner und Franziskaner vernichtete Innocenz III. die albigensischen Sectirer.

[55.] Adda, 16.(26.) Nov., 7.(17.) Dec. und 21.(31.) Dec. 1685. Adda giebt in diesen Depeschen gewichtige Gründe für einen Vergleich durch Abschaffung der Strafgesetze und Beibehaltung des Eides. Er nennt den Streit mit dem Parlamente eine „gran disgrazia“, und deutet wiederholt an, der König habe durch ein verfassungsgemäßes Verfahren für die Katholiken viel erlangen können, der Versuch aber, ihre Lage durch gesetzwidrige Mittel zu verbessern, werde wahrscheinlich großes Unheil über sie bringen.

Der Jesuitenorden. [Im] sechzehnten Jahrhundert wurde das Papstthum, das damals von neuen und furchtbareren Gefahren als je zuvor bedroht war, durch einen neuen religiösen Orden gerettet, der mit glühender Begeisterung erfüllt und mit außerordentlichem Geschick organisirt war. Als die Jesuiten zur Rettung des Papstthums erschienen, schwebte es in der größten Gefahr, aber von diesem Augenblicke an wendete sich das Glück. Der Protestantismus, der während eines ganzen Menschenalters Alles mit sich fortgerissen hatte, wurde in seinem Fortschreiten gehemmt, und mit reißender Schnelligkeit vom Fuße der Alpen bis an die Küsten der Ostsee zurückgetrieben. Der Orden bestand noch keine hundert Jahre, so hatte er schon die ganze Welt mit Denkmalen großer Thaten und Leiden für den Glauben erfüllt. Keine religiöse Gemeinschaft konnte eine Liste so mannigfach ausgezeichneter Männer aufweisen, keine andre hatte das Feld ihrer Thätigkeit zu solchem Umfange erweitert und doch hatte in keiner jemals eine so vollkommene Einheit des Denkens und Handelns geherrscht. Es gab keine Gegend des Erdballs, kein Gebiet des wissenschaftlichen oder praktischen Lebens, auf dem nicht Jesuiten zu finden waren. Sie leiteten die Beschlüsse der Könige; sie entzifferten lateinische Inschriften; sie beobachteten die Bahnen der Trabanten des Jupiter; sie gaben ganze Bibliotheken heraus: Polemik, Casuistik, Geschichte, Werke über Optik, alcäische Oden, Ausgaben der Kirchenväter, Madrigals, Katechismen und Libelle. Die höhere Erziehung der Jugend fiel fast ausschließlich in ihre Hände und wurde von ihnen mit ausgezeichnetem Geschick geleitet. Sie hatten genau den Punkt entdeckt, bis zu welchem man mit der geistlichen Bildung gehen kann, ohne geistige Emancipation fürchten zu müssen. Selbst ihre Feinde mußten zugestehen, daß sie in der Kunst, das jugendliche Gemüth zu leiten und zu bilden nicht ihres Gleichen hatten. Daneben pflegten sie auch mit großem Eifer und Erfolg die Kanzelberedtsamkeit. Mit noch größerem Eifer und noch größerem Erfolge aber widmeten sie sich dem Dienste des Beichtstuhls. Durch das ganze katholische Europa waren sie im Besitz der Geheimnisse jeder Regierung und fast jeder hochstehenden Familie. Unter zahllosen Gestalten, als elegante Kavaliere, als einfache Landleute und als puritanische Prediger, schlichen sie aus einem protestantischen Lande in das andre. Sie wanderten nach Ländern, zu deren Erforschung weder merkantilische Habsucht noch wissenschaftliche Neugierde je einen Fremden veranlaßt hatte. Man fand sie in Mandarinentracht in Peking als Aufseher der Sternwarte; man fand sie mit dem Spaten in der Hand in Paraguay, wo sie den Wilden in den Anfangsgründen des Ackerbaues unterrichteten. Doch wo sie auch sein und was sie auch treiben mochten, ihr Geist war stets und überall der nämliche: unbegrenzte Hingebung für die gemeinsame Sache und unbedingter Gehorsam gegen die Centralgewalt. Keiner von ihnen hatte seinen Aufenthaltsort oder seinen Beruf selbst gewählt. Ob der Jesuit unter dem Polarkreis oder unter dem Äquator leben, ob er seine Tage damit hinbringen sollte, im Vatikan Gemmen zu ordnen und Handschriften zu vergleichen, oder damit, die Wilden der südlichen Hemisphäre zu bitten, daß sie einander nicht auffressen mochten, dies waren Fragen, deren Entscheidung er mit tiefster Unterwürfigkeit Anderen überließ. Brauchte man ihn in Lima, so schwamm er mit der nächsten Flotte auf dem Atlantischen Meere; wurde er in Bagdad gebraucht, so watete er mit der nächsten Karawane durch den Sand der Wüste. Bedurfte man seiner Dienste in einem Lande, wo sein Leben unsicherer war als das eines Wolfes, wo es ein Verbrechen war, ihn zu beherbergen, und wo die auf den öffentlichen Plätzen aufgesteckten Köpfe und Glieder seiner Brüder ihm sagten, was er zu gewärtigen habe, so ging er ohne Murren und ohne Zaudern seinem Schicksale entgegen. Dieser heldenmüthige Geist der Aufopferung ist noch jetzt nicht erloschen. Als in unseren Tagen eine neue und furchtbare Seuche die Runde um die Welt machte, als in mehreren großen Städten die Furcht alle Bande, die eine Gesellschaft zusammenhalten, zerrissen, als die weltlichen Geistlichen ihre Heerden verlassen hatten, als ärztlicher Verstand nicht mit Geld zu erkaufen war und selbst die stärksten natürlichen Neigungen der Liebe zum Leben gewichen waren, fand man den Jesuiten an dem Krankenlager, das Bischof und Pfarrer, Arzt und Wärterin, Vater und Mutter verlassen hatten, zu den verpesteten Lippen herabgeneigt, um den schwachen Hauch der letzten Beichte zu erhaschen und dem verscheidenden bußfertigen Sünder das Bild des sterbenden Erlösers bis zum letzten Augenblicke vorzuhalten.

Aber mit der der Gesellschaft Jesu eigenen bewundernswerthen Energie, Uneigennützigkeit und Selbstverleugnung waren große Fehler vermischt. Es wurde, und nicht ohne Grund, behauptet, daß der glühende Gemeinsinn, der den Jesuiten gleichgültig gegen seine Ruhe, seine Freiheit und sein Leben machte, ihn auch eben so gleichgültig gegen Wahrheit und Mitleid mache, daß kein Mittel ihm unerlaubt scheine, wenn es das Interesse seiner Religion fördern konnte, und daß er unter dem Interesse seiner Religion nur zu oft das Interesse seines Ordens verstehe. Es wurde behauptet, daß seine Mitwirkung bei den abscheulichsten Intriguen und Verschwörungen, von denen die Geschichte erzählt, deutlich zu erkennen sei, daß er, nur in der Anhänglichkeit an seine Gesellschaft unwandelbar, in manchen Ländern der gefährlichste Feind der Freiheit, in anderen der gefährlichste Feind der Ordnung gewesen sei. Die großen Siege, die er in der Sache der Kirche errungen zu haben sich rühmte, waren nach der Meinung vieler ausgezeichneter Mitglieder dieser Kirche mehr scheinbar als wirklich. Er hatte sich zwar mit anscheinend wundervollem Erfolge bemüht, die Welt ihren Gesetzen zu unterwerfen, aber indem er dies gethan, hatte er zugleich die Gesetze gelockert, um sie dem Geiste der Welt anzupassen. Anstatt sich zu bestreben, die menschliche Natur auf die hohe, durch göttliche Lehre und göttliches Beispiel bezeichnete Stufe zu erheben, hatte er diese Stufe erniedrigt, bis sie sich unter dem Durchschnittsniveau der menschlichen Natur befand. Er prahlte mit Massen von Bekehrten, welche in den fernen Gegenden des Ostens getauft worden waren; aber es wurde berichtet, daß Vielen dieser Bekehrten die Facta, auf die sich die ganze Glaubenslehre des Evangeliums gründet, arglistig verschwiegen worden seien und daß Andere sich dadurch vor Verfolgung schützen könnten, daß sie vor den Bildern falscher Götter niederknieten, während sie im Stillen Paternosters und Ave-Marias beteten. Und solche Kunstgriffe sollten nicht blos in heidnischen Ländern angewendet worden sein. Es war kein Wunder, daß Leute aller Stände, und besonders die der höchsten, sich zu den Beichtstühlen der jesuitischen Tempel drängten, denn Niemand verließ diese Beichtstühle unbefriedigt. Hier war Allen der Priester Alles. Er zeigte eben nur so viel Strenge, damit die vor seinem geistlichen Richterstuhle Knieenden nicht in eine Dominikaner- oder Franziskanerkirche getrieben wurden. Wenn er ein wahrhaft frommes Gemüth vor sich hatte, sprach er in dem heiligen Tone der ersten Kirchenväter; aber bei dem sehr großen Theile der Menschen, welche Religion genug haben, damit sie sich ängstigen, wenn sie etwas Böses gethan haben, aber nicht genug, um das Böse zu meiden, befolgte er ein ganz andres System. Da er sie nicht von der Schuld freisprechen konnte, so war es sein Geschäft, sie vor der Reue zu bewahren. Er verfügte über einen unerschöpflichen Vorrath schmerzstillender Mittel für verwundete Gewissen. In den casuistischen Werken, die von seinen Brüdern geschrieben und mit Bewilligung seiner Vorgesetzten gedruckt waren, fanden sich Tröstungen für Sünder jeder Gattung. Der Bankerottirer wurde belehrt, wie er, ohne eine Sünde zu begehen, sein Vermögen vor seinen Gläubigern verheimlichen könne. Der Dienstbote wurde belehrt, wie er, ohne eine Sünde zu begehen, mit dem Silberzeuge seines Herrn durchgehen könne. Der Kuppler wurde versichert, daß ein Christ sich ohne Schuld seinen Lebensunterhalt verschaffen könne, indem er zwischen einer verheiratheten Frau und ihren Liebhabern Briefe und Aufträge befolgte. Der stolze und empfindliche französische Edelmann wurde durch eine Entscheidung zu Gunsten des Zweikampfes beruhigt. Der an eine gemeinere und mehr im Dunklen schleichende Rache gewöhnte Italiener erfuhr zu seiner Freude, daß er, ohne ein Verbrechen zu begehen, aus dem Hinterhalte auf seinen Feind schießen könne. Dem Betruge war ein Spielraum gelassen, der groß genug war, um den ganzen Werth menschlicher Verträge und menschlichen Zeugnisses zu vernichten. In der That, die menschliche Gesellschaft hielt nur deshalb noch zusammen, das Leben und Eigenthum genoß nur deshalb noch einige Sicherheit, weil die gesunde Vernunft und das natürliche Humanitätsgefühl die Menschen abhielt, das zu thun, was sie nach den Versicherungen der Gesellschaft Jesu mit gutem Gewissen hätte thun können.

Der Character dieser berühmten Brüder war ein wunderliches Gemisch von Gutem und Bösem und in dieser Mischung lag das Geheimniß ihrer gigantischen Macht. Eine solche Macht hätten bloße Heuchler eben so wenig als strenge Moralisten je erlangen können. Sie war nur Männern erreichbar, die für die Verfolgung eines großen Zieles wahrhaft begeistert und dabei gewissenlos in der Wahl der Mittel waren.

Anfangs waren die Jesuiten zu besondrem Gehorsam gegen den Papst verpflichtet gewesen. Es war nicht weniger ihre Aufgabe gewesen, jede Empörung im Schooße der Kirche zu unterdrücken, als die Angriffe ihrer erklärten Feinde abzuwehren. Ihre Lehre war im höchsten Grade das, was diesseits der Alpen ultramontan genannt worden ist und wich von der Lehre Bossuet’s eben so sehr ab, wie von der Lehre Luther’s. Sie verdammten die gallikanischen Freiheiten, den Anspruch öcumenischer Concile auf die Beaufsichtigung des römischen Stuhles und den Anspruch der Bischöfe auf unabhängigen Auftrag von Oben. Lainez erklärte in Trient im Namen der ganzen Brüderschaft unter dem Beifalle der Creaturen Pius’ IV. und dem Murren der französischen und spanischen Prälaten, daß Christus die Herrschaft über die Gläubigen dem Papste allein übertragen habe, daß in dem Papste allein alle priesterliche Autorität vereinigt sei und daß er allein den Priestern und Bischöfen eine geistliche Autorität verleihen könne.[56] Viele Jahre lang hatte die Einigkeit zwischen den Päpsten und dem Orden ungeschwächt fortbestanden. Wäre diese Einigkeit zu der Zeit, als Jakob II. den Thron bestieg, noch nicht zerrissen gewesen, hätten die Jesuiten sowohl als der Papst ihren Einfluß zu Gunsten einer gemäßigten und verfassungtreuen Politik aufgeboten, so würde die große Revolution, welche in kurzer Zeit die ganze Gestalt der europäischen Angelegenheiten veränderte, wahrscheinlich nicht stattgefunden haben. Aber schon vor der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts war die auf ihre Dienste stolze und auf ihre Macht bauende Gesellschaft des Joches überdrüssig geworden. Es stand eine Generation von Jesuiten auf, die lieber von dem französischen als von dem römischen Hofe Schutz und Leitung annehmen wollte, und diese Stimmung gewann nicht wenig an Stärke, als Innocenz XI. den päpstlichen Thron bestieg.

Die Jesuiten waren damals in einen erbitterten Kampf gegen einen Feind verwickelt, den sie anfangs verachtet hatten, endlich aber mit Achtung und Furcht zu betrachten genöthigt worden waren. Gerade als sie sich auf dem Gipfel des Glücks befanden, wurden sie von einer Handvoll Gegner herausgefordert, welche zwar keinen Einfluß auf die Beherrscher dieser Welt ausübten, aber stark an religiösem Glauben und an geistiger Energie waren. Es folgte ein langer, denkwürdiger und ruhmvoller Kampf des Geistes gegen die Macht. Die Jesuiten riefen Kabinette, Tribunale und Universitäten zu ihrem Beistande auf und sie gaben dem Rufe Gehör. Port Royal appellirte nicht umsonst an die Herzen und an den Verstand von Millionen. Die Dictatoren der Christenheit sahen sich plötzlich in der Lage von Angeklagten. Sie wurden beschuldigt, den Maßstab der evangelischen Sittlichkeit systematisch zu dem Zwecke herabgedrückt zu haben, um ihren eigenen Einfluß zu erhöhen, und diese Beschuldigung wurde in einer Weise hingestellt, welche mit einem Male die Aufmerksamkeit der ganzen Welt fesselte, denn der Hauptankläger war Blaise Pascal. Er besaß Geistesgaben, wie sie selten einem Menschenkinde verliehen worden sind, und die Heftigkeit seines Feuereifers hatte sich in grausamen Kasteiungen und Nachtwachen, unter denen sein erschöpfter Leib in ein frühes Grab sank, nur zu wohl erprobt. Sein Geist war der Geist des heiligen Bernhard, aber die Feinheit seines Witzes, die Reinheit, Kraft und Einfachheit seiner Rhetorik haben nie ihres Gleichen gehabt, außer unter den großen Meistern der attischen Beredtsamkeit. Ganz Europa las und staunte, lachte und weinte. Die Jesuiten versuchten zu antworten, aber ihre schwachen Entgegnungen wurden vom Publikum mit Hohngeschrei aufgenommen. Es fehlte ihnen allerdings an keinem der Talente und an keiner der Fertigkeiten, die dem Menschen durch ausgezeichneten Unterricht eingelernt werden können; aber ein solcher Unterricht kann wohl die Anlagen gewöhnlicher Köpfe entwickeln, das angeborne Genie aber wird er eher ersticken, als entfalten. Es ward allgemein anerkannt, daß in dem wissenschaftlichen Streite die Jansenisten den vollständigsten Sieg davongetragen hatten. Den Jesuiten blieb nichts weiter übrig, als die Secte zu unterdrücken, die sie nicht widerlegen konnten. Ludwig XIV. war jetzt ihre Hauptstütze; sie hatten seine Überzeugungen von Jugend auf nach ihren Willen geleitet und er hatte von ihnen gelernt, den Jansenismus eben so sehr wie den Protestantismus und noch weit mehr als den Atheismus zu verabscheuen. Innocenz XI. dagegen neigte sich zu den jansenistischen Ansichten. Die Folge von dem Allen war, daß sich die Gesellschaft Jesu in einer Lage erblickte, an die ihre Gründer nie gedacht hatten. Die Jesuiten waren dem Papste entfremdet und eng verbunden mit einem Fürsten, der sich zum Beschützer der gallikanischen Freiheiten und zum Feinde der ultramontanen Forderungen erklärte. So wurde der Orden in England ein Werkzeug für Ludwig’s Pläne und arbeitete mit einem Erfolge, den die Katholiken nachher lange und bitter bereuten, darauf hin, die Kluft zwischen dem Könige und dem Parlamente zu erweitern, die Thätigkeit des Nuntius zu durchkreuzen, die Macht des Lordschatzmeisters zu untergraben und die verzweifelten Pläne Tyrconnel’s zu unterstützen.