[68] Einen höchst interessanten Bericht von diesem Wahlkampfe findet man in L’Hermitage’s Depeschen.
[69] Postman vom 15. und 17. Dec. 1696; Vernon an Shrewsbury, 13. und 15. Dec.; Narcissus Luttrell’s Diary; Burnet I. 647; Saint-Evremond’s Verse auf Hampden.
[70] L’Hermitage, 19. (29.) Nov. 1695.
[71] Ich habe viele werthvolle Aufschlüsse über diesen Gegenstand aus einem im Britischen Museum, Lansdowne-Sammlung No. 801, befindlichen Manuscripte geschöpft. Es ist betitelt: Brief Memoires relating to the Silver and Gold Coins of England, with an Account of the Corruption of the Hammered Money, and of the Reform by the late Grand Coinage at the Tower and the Country Mints, by Hopton Haynes, Assay Master of the Mint.
[72] Stat. 5 Eliz. c. 11, und 18 Eliz. c. 1.
[73] Pepys’s Diary, Nov. 23. 1663.
[74] Der erste Schriftsteller, der die Thatsache hervorgehoben hat, daß da, wo gutes Geld und schlechtes Geld neben einander coursiren, das schlechte Geld das gute Geld verdrängt, war Aristophanes. Er scheint der Meinung gewesen zu sein, daß der Vorzug, den seine Mitbürger den leichten Münzen gaben, einem verdorbenen Geschmacke zugeschrieben werden müsse, ähnlich dem, der sie verleitete, Männern wie Kleon und Hyperbolus die Leitung wichtiger Angelegenheiten zu übertragen. Aber wenn auch seine Staatsökonomie keine Prüfung aushält, seine Verse sind vortrefflich:
πολλάκις γ’ ἡμῖν ἔδοξεν ἡ πόλις πεπονθέναι
ταὐτὸν ἔς τε τῶν πολιτῶν τοὺς καλούς τε κἀγαθοὺς
ἔς τε τἀρχαῖον νόμισμα καὶ τὸ καινὸν χρυσίον.
οὔτε γὰρ τούτοισιν οὖσιν οὐ κεκιβδηλευμένοις
ἀλλὰ καλλίστοις ἁπάντων, ὡς δοκεῖ, νομισμάτων,
καὶ μόνοις ὀρθῶς κοπεῖσι, καὶ κεκωδωνισμένοις
ἔν τε τοῖς Ἕλλησι καὶ τοῖς βαρβάροισι πανταχοῦ,
χρώμεθ’ οὐδέν, ἀλλὰ τούτοις τοῖς πονηροῖς χαλκίοις,
χθές τε καὶ πρώην κοπεῖσι τῷ κακίστῳ κόμματι.
τῶν πολιτῶν θ’ οὓς μὲν ἴσμεν εὐγενεῖς καὶ σώφρονας
ἄνδρας ὄντας, καὶ δικαίους, καὶ καλούς τε κἀγαθούς,
καὶ τραφέντας ἐν παλαίστραις καὶ χοροῖς καὶ μουσικῇ,
προυσελοῦμεν τοῖς δὲ χαλκοῖς, καὶ ξένοις, καὶ πυῤῥίαις,
καὶ πονηροῖς, κἀκ πονηρῶν, εἰς ἅπαντα χρώμεθα.
[75] N. Luttrell’s Tagebuch ist voll von Berichten über solche Hinrichtungen. „Le métier de rogneur de monnoye,” sagt L’Hermitage, „est si lucratif et paroit si facile que, quelque chose qu’on fasse pour les detruire, il s’en trouve toujours d’autres pour prendre leur place.” 1. (11.) Oct. 1695.
[76] Ueber die Sympathie des Publikums für die Kipper sehe man die höchst interessante Predigt, welche Fleetword, nachmals Bischof von Ely, im December 1694 vor dem Lordmayor hielt. Fleetword sagt, „daß eine verderbliche Theilnahme den Berufseifer der Richter erschlaffe, die unteren Beamten zurückhalte, die Geschwornen auf Irrwege leite und den Zeugenbeweis erschwere.” Er erwähnt ferner die Schwierigkeit, die Verbrecher zu überzeugen, daß sie Unrecht gethan. Siehe auch eine Predigt, die ein Geistlicher der Kathedrale, Georg Halley, im Schlosse zu York vor einigen Kippern hielt, welche gehängt werden sollten. Er erwähnt das gewöhnlich unreuige Ende der Kipper und thut sein Möglichstes, um in seinen Zuhörern die Stimme des Gewissens wach zu rufen. Er hebt besonders einen Erschwerungsgrund ihres Verbrechens hervor, an den ich nicht gedacht haben würde. „Wenn,” sagt er, „jetzt, wie vor Alters, die Frage gestellt würde: „Weß’ ist dieses Bild und die Umschrift?” so könnten wir sie nicht ganz beantworten. Wen das Bild vorstellt, können wir errathen, aber wir können nicht sagen, wen die Umschrift nennt, denn die ist völlig verschwunden.” Das Zeugniß dieser beiden Geistlichen wird durch das Tom Brown’s bestätigt, der eine spaßhafte Geschichte, die ich nicht mitzutheilen wage, von einer Unterredung zwischen dem Gefängnißgeistlichen von Newgate und einem Kipper erzählt.