[20] L’Hermitage, 18. (28.) Aug. 1696. Unter den Acten der Bank befindet sich ein Beschluß der Directoren, welcher die Worte vorschreibt, deren sich Sir Sohn Houblon bedienen sollte. Wilhelm’s Ansicht über den Dienst, den die Bank bei dieser Gelegenheit leistete, ist in seinem Briefe an Shrewsbury vom 24. August (3. Sept.) ausgesprochen. Einer der Directoren sagt in einem 1697 gedruckten Briefe bezüglich der Bank: „Die Directoren würden es vor den Actionären nicht haben verantworten können, hätte es sich um etwas Geringeres als um die Erhaltung des Königreichs gehandelt.”

[21] Haynes’s Brief Memoires; Lansdowne Mss. 801. Montague’s freundschaftlicher Brief an Newton, worin er diesem seine Ernennung anzeigt, ist mehrmals gedruckt worden. Er trägt das Datum 19. März 1695/96.

[22] Ich führe mit großem Vergnügen die Worte Haynes’ an, eines geschickten, erfahrenen und praktischen Mannes, der mit Newton vielfach zu thun hatte. Sie sind meines Wissens nie gedruckt worden. „Mr. Isaak Newton, öffentlicher Professor der Mathematik in Cambridge, der größte Philosoph und einer der besten Menschen dieses Jahrhunderts, war durch einen großen und weisen Staatsmann der Berücksichtigung des vorigen Königs für den Posten eines Oberaufsehers der königlichen Münze und Auswechslungskasse empfohlen worden, wozu er sich wegen seiner außerordentlichen Fertigkeit im Rechnen und wegen seiner großen Rechtschaffenheit ganz vorzüglich eignete, denn mit Hülfe der ersteren übersah er sogleich beim Antritt seines Amts die Rechnungen und den Geschäftsgang der Münze vollständig und die letztere — ich meine seine Rechtschaffenheit — wurde alsbald ein Vorbild zur Nachahmung für alle bei der Münze angestellten Beamten. Gut wäre es für den Staat gewesen, wenn er schon vor einigen Jahren dieses Amt übernommen hätte.” Es ist interessant, dieses Zeugniß eines Mannes, der das Münzwesen gründlich verstand, mit dem kindischen Geschwätz Pope’s zu vergleichen. „Sir Isaak Newton,” sagt Pope, „war zwar ein ausgezeichneter Kenner der Algebra und Differentialrechnung, konnte aber bei alledem keinen gewöhnlichen Rechnungsabschluß machen und pflegte daher, während er Münzmeister war, Jemanden anzunehmen, der ihm die Rechnungen anfertigte.” Einige von den Staatsmännern, mit denen Pope verkehrte, hätten ihm sagen können, daß Leute, die an der Spitze wichtiger Verwaltungszweige stehen, nicht immer aus Unkenntniß der Arithmetik untergeordneten Beamten das Zusammenrechnen von Pfunden, Schillingen und Pence überlassen.

[23] „Ich liebe es nicht,” schrieb er an Flamsteed, „bei jeder Gelegenheit meinen Namen gedruckt zu sehen und noch weniger, von Fremden mit mathematischen Gegenständen behelligt und gequält zu werden, und bei unseren Landsleuten in den Verdacht zu kommen, als vertändelte ich meine Zeit mit Jenen, während ich für den König zu thun habe.”

[24] Hopton Haynes’s Brief Memoires; Lansdowne Mss. 801.; Old Postmaster vom 4. Juli 1696; Postman vom 30. Mai, 4. Juli, 12., 19. Sept. und 8. Oct.; L’Hermitage’s Depeschen von diesem Sommer und Herbst an verschiedenen Stellen.

[25] Gazette de Paris vom 11. August 1696.

[26] Am 7. August bemerkte L’Hermitage zum ersten Male, daß das baare Geld reichlicher vorhanden zu sein schien.

[27] Vergleiche Edmund Bohun’s Brief an Carey vom 31. Juli 1696 mit der Pariser Gazette von dem nämlichen Tage. Bohun’s Schilderung des Zustandes von Norfolk ist allerdings durch sein von Haus aus mürrisches Temperament und durch das Gefühl mit dem er begreiflicherweise das Haus der Gemeinen betrachtete, verdüstert. Seinen statistischen Angaben ist nicht zu trauen und seine Prophezeiungen erweisen sich als auffallend unrichtig. Seinen Erzählungen einfacher Thatsachen, die in seiner unmittelbaren Nähe vorgingen, kann man Glauben schenken.

[28] Ueber Grascombe’s Character und über die Meinung, welche die ehrenwertheren Jakobiten von ihm hatten, sehe man die Lebensgeschichte Kettlewell’s, Bd. III. Section 55. Lee, der Compilator dieses Werks, erwähnt mit wohlverdientem Tadel einige von Grascombe’s Schriften, übergeht aber die schlimmste von allen, den Account of the Proceedings in the House of Commons in Relation to the Recoining of the Clipped Money, and Falling the price of Guineas, mit Stillschweigen. Daß Grascombe der Verfasser war, wurde vor einem Ausschusse der Gemeinen bewiesen. Siehe die Protokolle vom 30. Nov. 1696.

[29] L’Hermitage, 12. (22.) Juni, 7. (17.) Juli 1696.