[29] Brief von Lord Perth an seine Schwester vom 17. Juni 1694.
[30] Saint-Simon erwähnt den gegen den Marschall ausgesprochenen Tadel. Feuquières, der ein sehr competenter Richter war, sagt uns, Luxemburg sei mit Unrecht getadelt worden und die französische Armee sei wirklich durch ihre Verluste zu sehr geschwächt gewesen, um ihren Sieg benutzen zu können.
[31] Die Angabe dessen was geschehen sein würde, wenn Luxemburg die Macht und den Willen gehabt hätte, seinen Sieg zu benutzen, habe ich einer wie es scheint sehr männlichen und verständigen Rede entnommen, welche Talmash am nächsten 11. December im Hause der Gemeinen hielt. Siehe Grey’s Debates.
[32] Wilhelm an Heinsius vom 20. (30.) Juli 1693.
[33] Wilhelm an Portland, 21. (31.) Juli 1693.
[34] London Gazette vom 24. April und 15. Mai 1693.
[35] Burchett’s Memoirs of Transactions at Sea; Burnet II. 114, 115, 116; London Gazette vom 17. Juli 1693; Monthly Mercury vom Juli; Brief aus Cadix vom 4. Juli.
[36] Narcissus Luttrell’s Diary; Baden an die Generalstaaten, 14. (24.) Juli, 25. Juli (4. Aug.). Unter den Tanner’schen Manuscripten in der Bodlejanischen Bibliothek befinden sich Briefe, welche die Aufregung in der City schildern. „Ich wünsche,” sagt einer von Sancroft’s jakobitischen Correspondenten, „daß er uns die Augen öffnen und unsre Ansicht ändern möge. Aber nach den Berichten, die ich gesehen habe, verließ die Türkei-Compagnie vollkommen befriedigt und aufgeheitert die Königin und den Staatsrath.”
[37]London Gazette vom 21. Aug. 1693; L’Hermitage an die Generalstaaten, 28. Juli (7. Aug.). Da ich in diesem und den folgenden Kapiteln die Depeschen L’Hermitage’s häufig benutzen werde, so wird es passend sein, etwas über ihn zu sagen. Er war ein französischer Refugié und lebte als Agent der Waldenser in London. Einige seiner Beschäftigungen hatte darin bestanden, Heinsius Neuigkeitsbriefe zu senden. Einige interessante Auszüge aus diesen Neuigkeitsbriefen findet man in dem Werke des Barons Sirtema de Grovestins. Wahrscheinlich auf Anrathen des Großpensionairs forderten die Generalstaaten durch einen vom 24. Juli (3. Aug.) 1693 datirten Beschluß L’Hermitage auf, Nachrichten über das was in England vorging zu sammeln und ihnen zu übersenden. Seine Briefe sind reich an interessanten und werthvollen Mittheilungen, die man sonst nirgends findet. Von ganz besonderem Werthe sind seine Berichte über die Parlamentsverhandlungen, und dies scheinen auch seine Vorgesetzten wohl erkannt zu haben.
Abschriften von den Depeschen L’Hermitage’s und überhaupt aller Gesandten und Agenten, welche die Generalstaaten seit den Zeiten der Königin Elisabeth in England unterhielten, befinden sich jetzt in der Bibliothek des britischen Museums oder werden sich bald daselbst befinden. Diesen werthvollen Zuwachs zu dem großen Nationalmagazin des Wissens verdankt das Land hauptsächlich Lord Palmerston. Es würde jedoch Unrecht sein, wenn ich nicht hinzusetzte, daß seine Anweisungen von dem verstorbenen Sir Eduard Disbrowe unter der gefälligen Mitwirkung der gelehrten Männer, deren Obhut die herrliche Archivensammlung im Haag anvertraut ist, mit größtem Eifer ausgeführt wurden.