[169.] Plain and easy Method showing how the Office of Overseer of the Poor may be managed, by Richard Dunning; 1st edition, 1685, 2d edition, 1686.

[170.] Cullum’s History of Hawsted.

[171.] Ruggles on The Poor.

[172.] Siehe in Thurloe’s State Papers das Memorandum der holländischen Deputirten, vom 2.(12.) August 1653.

Löhne der Fabrikarbeiter. [Der] Lohn der in den Fabriken beschäftigten Arbeiter ist stets höher gewesen, als der der landwirthschaftlichen Arbeiter. Im Jahre 1680 bemerkte ein Mitglied des Hauses der Gemeinen, daß es wegen der hohen Arbeitslöhne, die in unsrem Lande bezahlt würden, unseren Geweben unmöglich sei, mit den Erzeugnissen der indischen Webstühle zu concurriren. Anstatt wie ein Eingeborner von Bengalen für eine Kupfermünze zu arbeiten, verlange ein englischer Fabrikarbeiter täglich einen Schilling.[173] Man hat noch andere Beweise dafür, daß der englische Fabrikarbeiter damals auf einen Tagelohn von einem Schilling Anspruch machen zu können glaubte, daß er aber oft gezwungen war, für einen geringeren Lohn zu arbeiten. Das gemeine Volk jener Zeit pflegte sich noch nicht zum Behuf öffentlicher Besprechungen zu versammeln, Reden zu halten oder beim Parlament zu petitioniren. Keine Zeitung vertrat seine Sache, nur in rohen Liedern sprach seine Liebe und sein Haß, seine Freude und sein Kummer sich aus. Einen großen Theil seiner Geschichte kann man nur aus seinen Balladen lernen. Eins der merkwürdigsten von den Volksliedern, welche zur Zeit Karl’s II. in den Straßen von Norwich und Leeds gesungen wurden, kann man noch heute auf dem ursprünglichen Druckbogen lesen. Es ist ein heftiger und bitterer Wehschrei der Arbeit gegen das Kapital, es schildert die guten alten Zeiten, als noch jeder Arbeiter in den Wollenmanufacturen so gut lebte wie ein Pächter. Aber diese Zeiten waren vorbei. Sechs Pence den Tag waren jetzt das Höchste, was bei angestrengter Arbeit am Webstuhle verdient werden konnte. Wenn die Armen sich beklagten, daß sie von so kargem Lohne nicht leben könnten, antwortete man ihnen, daß es ihnen freistehe, denselben anzunehmen oder nicht. Für so jämmerlichen Lohn mußten die Erzeuger des Reichthums vom frühen Morgen bis zum späten Abend arbeiten, während der Meister Tuchmacher unter Essen, Schlafen und Müßiggehen durch ihre Anstrengungen reich wurde. Ein Schilling den Tag, erklärt der Dichter, sei der Lohn, der dem Weber von Rechtswegen zukomme.[174] Wir können daraus schließen, daß unter der der Revolution vorausgehenden Generation ein in der großen Hauptmanufactur Englands beschäftigter Arbeiter sich für gut bezahlt hielt, wenn er sechs Schillinge die Woche verdiente.

[173.] Der Redner war John Basset, Abgeordneter von Barnstaple. Siehe Smith’s Memoirs of Wool, chap. 68.

[174.] Diese Ballade befindet sich im Britischen Museum. Das Jahr ist nicht angegeben, aber das Imprimatur von Roger Lestrange bezeichnet das Datum hinreichend genau für meinen Zweck. Ich will einige Strophen hier anführen. Der Meister Tuchmacher wird folgendermaßen redend eingeführt:

In früheren Zeiten zahlten wir einen Lohn,

Daß der Arbeiter lebte wie des Pächters Sohn,

Doch mögen sie wissen, daß sich ändert die Zeit.