(Proserpina scharf zu Marchbanks:) Haben Sie jemals solche Manieren gesehen, Herr Marchbanks?

(Burgess mit wichtigtuendem Ernst:) Herr Marchbanks ist ein Edelmann, der seine Stellung kennt; das ist mehr, als manche Leute von sich sagen können.

(Proserpina zornig:) Glücklicherweise gehören Sie und ich nicht zu den "Damen" und "Herren"; ich würde Ihnen schon meine Meinung sagen, wenn Herr Marchbanks nicht zugegen wäre. (Sie zieht den Brief so heftig aus der Maschine heraus, daß er zerreißt.) So! nun habe ich den Brief verdorben, jetzt kann ich noch mal von vorne anfangen. Oh, ich kann mich nicht beherrschen.—Sie dummer alter Schafskopf, Sie!

(Burgess erhebt sich, atemlos vor Entrüstung:) Was, ein dummer alter
Schafskopf bin ich?! Das ist stark! (Außer Atem:) Gut, gut! Warten
Sie nur, das werde ich Ihrem Prinzipal sagen—ich will Sie lehren—Sie
sollen es sehen!

(Proserpina.) Ich—

(Burgess sie unterbrechend:) Genug, Ihr Reden nützt Ihnen nun nichts mehr, Sie sollen mich kennen lernen! (Proserpina schiebt ihre Walze mit einem zornigen Stoß herum und setzt verachtungsvoll ihre Arbeit fort.) Nehmen Sie keine Notiz von ihr, Herr Marchbanks, sie ist es nicht wert. (Er setzt sich stolz wieder hin.)

(Marchbanks fürchterlich nervös und verlegen:) Wäre es nicht besser, wir würden von etwas anderem sprechen. Ich—ich glaube nicht, daß Fräulein Garnett es böse gemeint hat.

(Proserpina mit fester Überzeugung:) Ob ich es böse gemeint habe!
Doch!

(Burgess.) Ich will mich nicht so weit erniedrigen, von ihr überhaupt noch Notiz zu nehmen. (Eine elektrische Klingel läutet zweimal.)

(Proserpina rafft Notizhlock und Papier zusammen:) Das gilt mir! (Sie eilt hinaus.)